Jetzt ist es raus: Drei Jungschnäbel bei Storchens am Tibaum

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Vater Storch setzt zum Abflug an, um bei der unermüdlichen Nahrungssuche für Nachschub zu sorgen.

Werne - Mit seinem erfolgreichen ersten Schnappschuss vom frisch geschlüpften Nachwuchs im Hause Adebar vor gut einer Woche war der Ehrgeiz von Horst Kraft entfacht. Sind es nun zwei oder drei Küken im Horst in den Stockumer Lippeauen?

Das war auf der ersten Aufnahme des ambitionierten Fotografen und Naturliebhabers nicht klar auszumachen. Also hat der Werner unterm Nest am Tibaum mit der Kamera im Anschlag regelmäßig weiter geduldig Ausschau gehalten, bis das Rätsel gelöst war: Es sind drei Jungschnäbel.

Das auf dem ersten Foto nicht klar zu deutende Federknäuel neben zwei schon über den Nestrand lugenden Jungtieren war die zuvor noch kamerascheue Nr. 3, über die in der Fan-Gemeinde auf der Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet schon eifrig spekuliert wurde. Das Trio reckt inzwischen gut erkennbar die Hälse in die Höhe, verlangt nach Futter und hält die Altvögel auf Trab.

Vom Futterangebot und den Temperaturen hängen die Überlebenschancen der Küken in den nächsten Wochen ab. In den letzten beiden Sommern hat das standorttreue Paar jeweils ein Jungtier durchbringen und die Storchenpopulation an der Lippe steigern können.

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