Infrastrukturmittel für die Kardinal-von-Galen-Schule

Stockumer Bezirksausschuss erfüllt Schüler-Wünsche

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Der Bezirksausschuss besichtigte die Stockumer Grundschule.

Stockum - Die Kardinal-von-Galen-Schule profitiert von den Infrastrukturmitteln, die der Stockumer Bezirksausschuss zur freien Verwendung für Maßnahmen im Ortsteil zur Verfügung hat. Mit einem Maximalbetrag von 10 000 Euro sollen gleich mehrere Wünsche der Grundschule erfüllt werden. Diesen Beschluss fasste der Ausschuss am Donnerstagabend in seiner öffentlichen Sitzung.

Über 15 000 Euro kann der Bezirksausschuss jährlich verfügen, 10 000 Euro sind aus dem vergangenen Jahr noch im Topf. Bei einem Rundgang über das Außengelände und einer kurzen Besichtigung eines Klassenraums im Neubau waren sich die Vertreter aller Fraktionen einig, dass der Restbetrag in der Kardinal-von-Galen-Schule gut angelegt ist.

 Die stellvertretende Schulleiterin Cordula Stamm erläuterte den Politikern, welche Wünsche das Schülerparlament auf den großen Zettel geschrieben hat. An oberster Stelle stehen die begleitenden Baumaßnahmen für die Errichtung einer neuen Schaukel, die die Gelsenwasser AG der Schule gespendet hat. Für rund 5000 Euro soll das Gelände rund um die Schaukel und die bestehenden Spielgeräte aufgearbeitet werden, damit ein Fallschutz gewährleistet wird. Dazu will Jürgen Hetberg vom Kommunalbetrieb Werne Eichenstämme in den Boden eingraben und Erdreich anschütten – nach dem Vorbild der Uhlandschule, wo sich dieses System bestens bewährt hat. „Die Kinder können auf den Holzstämmen balancieren und sich dort auch hinsetzen“, sagte Hetberg. Auch das Fundament für die sogenannte „Nestschaukel“ der Gelsenwasser-AG ist in der Maßnahme enthalten. 

1000 Euro für die Reit-AG

Am anderen Ende des Schulhofes wird ein weiterer Schülerwunsch erfüllt. Auf einer derzeit brach liegenden Fläche wird ein Sandkasten gebaut – Kostenpunkt rund 1 500 Euro. Und mit einem Betrag von 1 000 Euro wird die im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Fördervereins gegründete Reit-AG der Schule gefördert. Kinder lernen in dieser AG auf dem Hof Pinnekämper den Umgang mit Pferden und machen erste Erfahrungen im Sattel.

Mit dem Bus zum Museum

Einen Prüfauftrag nahmen Jürgen Hetberg vom Kommunalbetrieb und Schuldezernent Alexander Ruhe mit. Hetberg wird sich informieren, ob Nachbesserungen in den Klassenzimmern im Neubau aus dem allgemeinen Haushalt finanziert werden können oder ob dafür der Bezirksausschuss einspringen muss. In den Räumen sind die Wände zum Teil schon beschädigt, weil ein Spritzschutz und eine Leiste zum Schutz vor anstoßenden Stühlen fehlen. 

Alexander Ruhe prüft, ob Fahrten der Schüler zum Werner Stadtmuseum über den Etat für die Schulbeförderung abgedeckt sind. SPD-Ratsfrau Marita Funhoff hatte angeregt, für diese Fahrten einen Bus zu mieten. Die Stockumer Kinder müssten die gleichen Chancen haben, das Museum zu nutzen, wie die Kinder der Werner Grundschulen. Sollte die Finanzierung nicht aus dem Etat bestritten werden können, will der Bezirksausschuss erneut beraten. 

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