Fleißige Segensboten

Werner Sternsinger sammeln 30.000 Euro - und lösen kuriosen Polizeieinsatz aus

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Werne – Mit Liedern, Sprüchen und goldenen Kronen auf dem Kopf zogen die Sternsinger von Donnerstag bis Sonntag bei Nieselregen durch die Stadt und die Ortschaften. Die Kinder und Erwachsenen wurden für ihre Mühen belohnt. Doch es kam auch zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz.

Sie sammelten nach derzeitigem Stand 29.837 Euro ein – alles für den guten Zweck. „Wir werden 30.000 Euro erreichen“, zeigte sich Angelika Böckenbrink vom Dechaneibüro der Kirchengemeinde St. Christophorus optimistisch. Noch ist das Ergebnis nicht endgültig, die eingesammelte Spende der Männergruppe in Horst fehlt noch. 

Anwohner rufen die Polizei

Abseits der schönen Sammelaktion kam es jedoch zu einem kuriosen Vorfall: Am Donnerstagnachmittag riefen Anwohner in der Werner Innenstadt die Polizei, weil sie eine verdächtige Person sahen. Diese habe gesagt, sie sei ein Sternsinger, berichtet ein Polizeisprecher, doch die Nachbarschaft glaubte dies nicht.

Die gerufenen Polizisten konnten den Fall jedoch schnell klären. Es handelte sich um einen echten Sternsinger, der sich auch ausweisen konnte. 

Viel Wetterpech für die fleißigen Sternsinger

„In diesem Jahr hat wirklich alles super geklappt. Wir sind sehr zufrieden.“, sagte Böckenbrink. Der Aufwand und Rummel bei den Vorbereitungen und der großartige Einsatz der rund 170 Sternsinger bei viel Wetterpech sei durch das Ergebnis belohnt worden. 

Treffen zum Einkleiden der Sternsinger im Pfarrheim St. Johannes Werne

Der Gemeindebezirk St. Johannes sammelte circa 8500 Euro ein, St. Sophia (Stockum) und Horst kommen zusammen auf über 5800 Euro, dazu Maria Frieden mit etwa 5300 Euro und St. Christophorus mit über 10 000 Euro. 

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