Museum zeigt die Geschichte des Badens in Werne

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Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer hat die Ausstellung zusammen mit dem Stadtmarketing konzipiert. Zu den Exponaten gehören auch alte technische Anlagen.

Werne - Begleitend zur Eröffnung des neuen Solebades hat das Stadtmuseum dessen Ursprünge und Historie aufbereitet. Das Ergebnis ist seit Donnerstag im Dachgeschoss der Einrichtung zu sehen. Die Sonderausstellung heißt „SoleLIEBE – Die Geschichte des Badens in Werne“ und wird bis Ende Mai gezeigt.

Am ersten Tag der Schau wurde vom Bauhof noch ein letztes Exponat geliefert: ein stark korrodierter Teil einer Pumpenanlage aus dem alten Bad. Die Sole hat hier ganze Arbeit geleistet. Der viele Rost zeige anschaulich, wie sehr die Technik in Mitleidenschaft gezogen worden sei, sagt Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer.

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Ein Großteil der Ausstellungsstücke kommt aus den Beständen des Museums und des Stadtarchivs, viele Exponate sind Leihgaben etwa der Wasserfreunde oder des früheren Kursleiters Klaus Wortmann. Zu sehen sind zum Beispiel das erste Kassenbuch des 1926 eröffneten Freibades, von Werner Wasserballern errungene Pokale sowie eines der Handtücher, die der Förderverein einst zugunsten des Hallenbad-Neubaus verkauft hatte. Die Info-Tafeln hat das Stadtmarketing beigesteuert.

 

Aufgezeigt wird Wernes Bad(e)-Geschichte von der Entdeckung der Sole 1874 bis heute. Dabei ist das Besteck des Arztes Dr. Franz Hövener, der die Sole zur Anwendung brachte, ebenso zu sehen wie Fliesenmuster und Klinker des Neubaus, der am kommenden Wochenende eröffnet wird.

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