Lücke entstanden

Stadt Werne auf Suche nach neuem Markt-Gärtner

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Werne – Das Stadtmarketing will die Lücke auf dem Wochenmarkt, die durch den Weggang von Gärtnermeister Theodor Brüggemann entstanden ist, möglichst schnell schließen.

„Wir suchen bereits“, sagt Veranstaltungsmanager David Ruschenbaum. Allerdings könnte diese Suche durchaus länger dauern. Märkte mit der Größe in Werne hätten es nicht leicht. 

„Blumen Theo“, der auch Kräuter für die Küche angeboten hat, kehrt nicht mehr aus seiner Winterpause zurück. Damit hat sich die Zahl der Anbieter von Pflanzen auf nunmehr zwei reduziert, wobei sich einer auf Schnittblumen spezialisiert hat. 

Laut Ruschenbaum wird intensiv daran gearbeitet, dass der Wochenmarkt das Image des „grünen Markts“ mit einem hohen Anteil an Pflanzen sowie Obst und Gemüse behält. Bei der Suche nach einem neuen Anbieter engagierten sich auch die hiesigen Händler. „Die hören sich auf den anderen Märkten um, auf denen sie stehen.“

Standplatz wird neu vergeben

Aktuell sind die Reihen der Markthändler deutlich gelichtet; gerade einmal elf Beschicker waren es am vergangenen Dienstag. „Dies ist der Winterzeit geschuldet“, verdeutlicht Ruschenbaum. 

Die Liste der Anbieter, die in der Regel mindestens einmal in der Woche vor Ort seien, umfasse derzeit insgesamt 26 Namen. Bei der Zahl soll’s bleiben, „am liebsten würden wir sie noch erhöhen“. Doch das sei keine leichte Aufgabe. 

„Große Wochenmärkte wie der in Münster haben 100 Händler und mehr in der Pipeline, die nachrücken könnten“, sagt Ruschenbaum. Bei kleineren oder auch mittleren Märkten sei das anders. 

Die Suche nach neuen Anbietern ist laut Ruschenbaum nicht auf die Region beschränkt. „Wir hatten schon einmal einen Beschicker, der regelmäßig aus Plettenberg kam.“ Erfolgreich angenommen werde das Angebot des zweiten Fischstands, der vor Kurzem neu hinzukam. 

Einer der attraktivsten Standplätze ist frei

Mit dem Weggang Brüggemanns ist einer der attraktivsten Standplätze frei geworden: jener vor der Gaststätte Baumhove, der auch von der Steinstraße aus einsehbar ist und den verstärkt Fußgänger passieren. Man überlege in Abstimmung mit den Händlern, wer diesen Platz bekommt, sagt Ruschenbaum. Neue Beschicker, das sei ungeschriebenes Gesetz, fingen zunächst vor dem Alten Rathaus an. Insgesamt, betont Ruschenbaum, sei sich das Stadtmarketing über die große Bedeutung des Markts als Treffpunkt und Frequenzbringer für die Innenstadt bewusst.

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