Nach Förderzusage: Abschied von der Asche im Sportzentrum Dahl 

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Noch stehen Dezernent Alexander Ruhe und Bürgermeister Lothar Christ im Sportzentrum Dahl auf einem Ascheplatz. Das soll sich 2020 ändern. 

Werne – „Das ist fast so etwas wie ein Sechser im Lotto“, sagt Sportdezernent Alexander Ruhe einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass der Bund die Sanierung des Sport- und Freizeitzentrums Dahl und damit den Umbau eines Aschen- zu einem Kunstrasenplatz mit 1,35 Millionen Euro unterstützt. Die Stadt übernimmt nur einen Anteil von 150.000 Euro.

Dass die Stadt überhaupt vom Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ profitiert, sei keine Selbstverständlichkeit, rechnete Ruhe vor. 1.396 Antragsteller haben demnach versucht, einen Teil der zur Verfügung stehenden Summe von 200 Millionen Euro zu bekommen. Der Dezernent vermutet, dass nur etwa 100 Anträge bewilligt worden seien. 

Erst Arbeiten noch in diesem Jahr

Beim Ortstermin am Ascheplatz, der zu einem Kunstrasenplatz wird, stellte Ruhe am Donnerstag den Zeitplan der Sanierung vor. Nach den Förderrichtlinien muss die Maßnahme noch im laufenden Jahr beginnen und bis zum Jahr 2022 abgeschlossen sein. Noch in diesem Jahr sollen die gesamten vorbereitenden Arbeiten wie das Erstellen eines Bodengutachtens durchgeführt werden. 

2020 sollen die Bauarbeiten am jetzigen Ascheplatz so früh wie möglich beginnen, damit dieser als Erstes fertig wird. „Dazu gibt es die Überlegung, einen Teil des jetzt an den Platz angrenzenden Rasenstreifens ebenfalls mit Kunstrasen auszustatten, damit es eine weitere Trainingsfläche gibt“, sagt Ruhe. Eine ähnliche Lösung existiert bereits im Lindert. 

Gebäude und Umgebung wird 2021 barrierefrei

2021 geht es dann an die Gebäudestruktur. Zum einen ist eine energetische Sanierung geplant, zum anderen wird es darum gehen, die Barrierefreiheit auf dem gesamten Areal sicherzustellen. 2022 soll die Sanierung dann an den beiden weiteren Sportfeldern – dem Kleinfeld-Fußballplatz und der Street-Basketballanlage – fortgesetzt werden. 

„Jahrelang hat man sich mit dieser Anlage zufriedengegeben und schwierige Situationen ausgehalten. Umso mehr freue ich mich über die Förderzusage, denn der Bedarf hier ist sehr hoch“, konstatiert Wernes Bürgermeister Lothar Christ.

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