Das Vorbild kommt aus Hamm

Mitmach-Aktion zieht Menschen mit: Experiment mit offenem Ende

Sandra Frerich und Tochter Leonie haben die Mutmacher-Aktion mit den bunten Steinen in Stockum gestartet. Alles begann mit vier bunten Steinen.
+
Sandra Frerich und Tochter Leonie haben die Mutmacher-Aktion mit den bunten Steinen in Stockum gestartet. Alles begann mit vier bunten Steinen.

Die Schlange wird immer länger und länger: Eine Aktion erfreut in der Corona-Krise immer mehr Bürger - und animiert zum Mitmachen.

Stockum - Vier bunte Steine bildeten den Anfang: Sandra Frerich (40) und ihre Tochter Leonie (11) legten vier bemalte Steine nebeneinander mit dem Aufruf, mitzumachen, weitere Steine anzulegen und zu schauen, wie weit es Stockum mit einer Schlange aus Steinen schafft.

Vor gut einer Woche starteten die beiden das Spiel, das in der Corona-Krise etwas Ablenkung schaffen soll. „Gerade sind viele Kinder zuhause und sie gehen viel spazieren. Ich hoffe, dass sie sich in schwierigen Zeiten an den Steinen und dem Spiel erfreuen können“, erklärt Frerich. Und die Mitmach-Aktion ist ein voller Erfolg.

Spiel zur Coronavirus-Krise: Erst der Anfang

An Karfreitag schaute Frerich noch einmal an der Kardinal-von-Galen-Schule vorbei, wo die Schlange aus Steinen liegt. Schon da zählte sie 154 bunte Steine. „Es freut uns sehr, zu sehen, wie die Solidarität und der Zusammenhalt in Stockum zum Ausdruck gebracht werden“, sagt die Stockumerin. Doch das war offenbar erst der Anfang.

Denn nur fünf Tage später haben sich weitere Exemplare hinzugesellt. Mittlerweile liegt die Schlange bei mehr als 250 Steinen, erzählt Sandra Frerich am Mittwoch, 15. April. „Ich hätte nie gedacht, dass sie in so kurzer Zeit so groß wird“, so die 40-Jährige. Sie hatte die Idee der Mitmach-Aktion an ihrem Arbeitsort in Bockum-Hövel kennengelernt. Dort seien mehr als 1200 Steine zusammengekommen. Wie weit schafft es Stockum noch?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare