Sparkassenchef mahnt: Schneller Bauland schaffen

Thomas Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse.

WERNE ▪ Mehr Bauland – diese beharrlich wiederholten Schlussbemerkung zum jährlichen Bilanzbericht hat Sparkassendirektor Thomas Lohmann im Pressegespräch am heutigen Vormittag deutlicher betont als sonst: Im Kontext zur anstehenden Ausweisung neuer Gewerbeflächen drohten Werne wichtige Mitnahmeeffekte durch die Lappen zu gehen.

„Die Wirtschaftsförderung muss das im Blick haben“, mahnte der Vorstandsvorsitzende der Bank. Die in den nächsten fünf Jahren erwarteten neuen Arbeitsplätze würden wichtiges Potenzial für den Zuzug von Beschäftigten bergen. Und jeder Zuzug aus dem Umland bedeute Steuereinnahmen, Handwerkeraufträge und Handelsumsätze. Um davon profitieren zu können, brauche Werne ein besseres Angebot an Mietwohnungen und Baugrundstücken. „Ich kann im Moment nicht erkennen, dass man auf diese Aufgaben vorbereitet ist“, schrieb Lohmann Politik und Verwaltung ins Stammbuch.

Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung L-518 n und den darüber erschlossenen neuen Gewerbeflächen bestünden beste Voraussetzungen die positive Entwicklung der mittelständisch geprägten Wirtschaft in Werne zu verstärken, sagte der Sparkassenchef. Deren Wachstum sei besser, als unter den Einflüssen der Euro-Krise allgemein wahrgenommen.

Auch der Bedarf an Wohnungs- und Baulandangeboten sei ungebrochen. „Das sieht man daran, dass jedes neu erschlossene Gebiet im Handumdrehen ausverkauft ist. So war es im Jahn-Stadion und in der Hustebecke. Und so wird es sein, wenn das Freiherr-vom-Stein-Stadion zum Jahresende in die Vermarktung geht. Es wäre wünschenswert, dass da mehr passiert.“ ▪ bkr

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