Sparkassen-Fusion kommt – aber heftige Diskussion in Lünen

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Die Hauptstelle der Sparkasse in Werne: Sitz der neuen „Sparkasse an der Lippe“ wird Lünen.

Werne/Lünen -  Der Fusion der Sparkassen Werne und Lünen zur neuen „Sparkasse an der Lippe“ steht nichts mehr im Wege. Auch der Rat in Lünen stimmte jetzt dafür – allerdings erst nach kontroverser Diskussion.

Nach den positiven Voten aus Werne und Selm in der Vorwoche sowie dem Okay des aufnehmenden Zweckverbandes Lünen-Selm als Träger des neuen Geldinstituts billigte am Donnerstagabend nun auch der Lünener Stadtrat die Banken-Ehe. Vorausgegangen war aber eine zweistündige, teils heftige Diskussion samt Unterbrechung für einen nicht-öffentlichen Sitzungsteil. Am Ende wurde geheim abgestimmt.

Anlass für den regen Meinungsaustausch bot weniger das von den Beteiligten ausgehandelte Vertragsergebnis etwa zur Besetzung der Vorstandsposten. Vielmehr fühlten sich Mitglieder des Stadtrats generell nicht ausreichend über Pläne und Hintergründe der Fusion informiert – allen voran Vertreter der Wählergemeinschaft „Gemeinsam Für Lünen“ (GFL). Die GFL präsentierte eine Liste mit 18 Fragen; nicht auf alle gab’s Antworten. Letzlich stimmten 32 Ratsmitglieder für die Fusion, 15 dagegen, es gab zwei Enthaltungen sowie eine ungültige Stimme. In Werne war die Entscheidung bei einer Enthaltung einstimmig ausgefallen.

Die Fusion ist zum 1. Januar 2016 geplant. Die künftige „Sparkasse an der Lippe“ hat eine Bilanzsumme von knapp zwei Milliarden Euro und mehr als 400 Mitarbeiter. - am

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