Solebad: „Tag des offenen Rohbaus“ frühestens Ende März

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Im Keller des Solebad-Neubaus sind seit einigen Wochen die Badewassertechniker am Werk, schneiden Zu- und Ablaufrohre passend und bringen sie an Decken und Wänden an.

Werne - Mit dem angekündigten „Tag des offenen Rohbaus“ auf der Solebad-Baustelle wird’s noch ein Weilchen dauern. Die derzeitige Kältephase schränkt die Bauarbeiten laut Frank Gründken, Leiter des städtischen Badbetriebs, bis dato nicht ein. Sorgen bereite vielmehr die viele Feuchtigkeit im Erdreich.

Mit dem angekündigten „Tag des offenen Rohbaus“ auf der Solebad-Baustelle wird’s noch ein Weilchen dauern. „Ich hoffe, dass wir das Ende März hinkriegen“, sagt Frank Gründken, Leiter des städtischen Badbetriebs, auf WA-Anfrage. Bis dahin seien den Planungen nach auch alle Sole-Gebäude fertiggestellt.

Der Rohbau-Tag war eigentlich für Ende Januar angekündigt. Die Verschiebung begründet Gründken damit, dass man nun doch erst dazu einladen wolle, wenn wirklich alle Gebäude gezeigt werden können. Bei den Bauzaungeflüster-Terminen habe man den Eindruck gewonnen, dass dies auch der Wunsch der Werner sei. 

Gegen die Kälte hatte sich der Bauherr schon im Dezember gewappnet, als im Keller eine Heizung installiert wurde. Hier sind die Badewassertechniker aktiv. „Für die Verbindung der Rohre benötigen sie Mindesttemperaturen von 10 bis 15 Grad“, erläutert Gründken. Später, im laufenden Betrieb, herrschten hier dauerhaft um die 30 Grad. 

Hohe Kosten für die Wärme

Die Baustellenheizung verursache hohe Kosten, räumt Gründken ein, auch wenn der Keller schon „relativ dicht“ sei. Mit Fortschreiten der Arbeiten verbessere sich die Lage, eine „Grundwärme“ gebe es bereits im Gebäude. In eineinhalb bis zwei Wochen seien auch die letzten „Löcher“ geschlossen.

Laut Gründken sind die Arbeiten für den Küchentrakt bereits weit vorangeschritten, Sauna- und Ruhebereich seien als Nächstes dran. Das Multifunktionsbecken erhalte in Kürze seine Überdachung.

Die Arbeiten im Außenbereich werden indes durch den feuchten Boden behindert. „Wir können zurzeit keine Gräben ausheben für die Verrohrung der Sole-Außenbecken“, verdeutlicht Gründken. Seit Oktober habe es fast ununterbrochen geregnet. Zu einem Zeitverzug im Gesamtplan sei es aber noch nicht gekommen. Mit dem Fliesenleger sei bereits vereinbart worden, dass dieser später mit mehr Mitarbeitern als vorgesehen ans Werk gehen wird.

Ausschussmitglieder sehen sich Rohbau an

Zwar müssen Bürger noch ein wenig warten bis zum Rundgang durch den Rohbau. Die Mitglieder des Betriebsausschusses Bad des Stadtrats aber sehen sich die Baufortschritte bereits im Vorfeld ihrer nächsten öffentlichen Sitzung an. Diese findet am Dienstag, 13. Februar, ab 17.30 Uhr im Café Sole im alten Hallenbad statt. 

Gründken präsentiert dabei einen vorläufigen Jahresabschluss. Laut Sitzungsvorlage war der 2017er Liquiditätszuschuss der Stadt an ihren Bäderbetrieb in Höhe von 1,85 Millionen Euro zum Jahresende aufgebraucht.

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