Solebad stößt an Grenzen: Warten auf Freibad-Freigabe

+
So leer wird es im Werner Solebad in dieser Woche selten sein.

Werne - Bei zwischenzeitlich um die 30 Grad haben viele Werner den vergangenen Sonntag für einen Ausflug ins Solebad genutzt. Zu viele, wie es scheint.

Denn zwischenzeitlich musste das Bad den Einlass stoppen. Die Leute mussten warten, bis andere Gäste ihren Schwimmtag beendet und das Bad verlassen hatten.

„Um die 650 Besucher können gleichzeitig das Solebad besuchen“, sagt Bad-Leiter Jürgen Thöne. Sei dies der Fall – so wie am Sonntag – könne der Schichtführer bestimmen, ob das Bad kurzfristig den Einlass stoppt. „Das sind in der Regel aber nur eine bis anderthalb Stunden“, so Thöne. Meistens sei dies in der Mittagszeit zwischen 13 und 14.30 Uhr der Fall.

Die begrenzte Kapazität ist laut Thöne auf den „Wintermodus“ zurückzuführen – sprich der Betrieb ohne das 50-Meter-Außenbecken. Denn die Sanierung des Beckens ist noch immer nicht fertig. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Freibad so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen“, erklärt Thöne. Gestern wurden die Wasserproben genommen und die Handwerker erledigen zur Zeit Restarbeiten am Becken. „Wir sehen die Hitzewelle, aber das ändert nichts an den technischen Voraussetzungen.“ Auch Thöne brenne es auf der Seele, das Freibad endlich freizugeben – auch mit Blick auf die Kapazität in den kommenden Wochen. „Wir hätten das Freibad schon am Sonntag gut gebrauchen können.“

Dass das Solebad am Sonntag an seine Grenzen gestoßen ist, zeigt auch die Tatsache, dass das Drehkreuz am Übergang vom Hallenbad in die Sole „geöffnet“ wurde. „Um die Situation zu entschärfen, öffnen wir an Spitzentagen die Gruppentür am Drehkreuz“, erklärt Thöne. Am Sonntag hätten sich lange Schlangen vor dem Drehkreuz gebildet, das sowieso von Beginn an in der Kritik steht und in naher Zukunft durch ein doppeltes Drehkreuz ausgetauscht werden soll. Gäste, die den günstigeren Tarif bezahlt hatten, konnten also am Sonntag trotzdem die Sole nutzen. Der Schwimmmeister habe zwar in dieser Situation ein Auge darauf, wer den Tarifbereich wechselt, sagt Thöne. „Aber die meisten nutzen am Wochenende sowieso den Sole-Tarif.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare