400-Tonnen-Autokran demontiert Hauptkran

Solebad-Rohbau ist in Kürze fertig

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Am Dienstag wurde der Hauptkran der Solebad-Baustelle demontiert - ein Zeichen dafür, das der Rohbau bald fertig ist.

Werne - Mit monströser Technik ist am Dienstag – im übertragenen Sinne – beim Badbau ein Meilenstein gesetzt worden. Oder man könnte auch sagen: gezogen worden. Denn mit einem 400-Tonnen-Autokran ist der Hauptbaukran demontiert und aus dem Neubau gehievt worden. Damit geht der Rohbau der Fertigstellung entgegen. In Kürze will der Badbetrieb mitteilen, zu welchem Termin das mit einem Tag der offenen Baustelle gefeiert wird.

„Die Demontage des Krans bedeutet, dass wir den Rohbau jetzt schließen können“, erläutere der Geschäftsführer des Badbetriebs, Frank Gründken.

Das neue Hallenbad mit Verwaltungstrakt, Foyer und Gastronomie ist um den Standort des Gerätes hochgezogen worden, sodass der Kran im Gebäude stand, solange mit dem langen Ausleger noch Lasten bewegt werden mussten, während ringsum das Dach schon geschlossen war. 

Das ist nicht mehr erforderlich. Und um den Neubau als nächstes vollständig zu decken, haben Monteure den Drehkran mit Hilfe des mobilen „Kollegen“ auf dem Hagen quasi in der Luft zerlegt, also Ausleger, Kontergewichte und Drehkranz samt Kabine abgenommen, und schließlich den Mast in Präzisionsarbeit aus dem Gebäude gehievt, damit alles abtransportiert werden kann.

Baustellenbesichtigung Ende April/Anfang Mai 

Dabei bot schon der Aufbau des Autokrans ein Schauspiel, das noch den sonst dort als Spektakel genossenen Aufbau der Sim-Jü-Karussells übertrifft. Drei Sattelzüge mit Bauteilen und ein kleiner Autokran rücken mit dem Boliden an. Jeweils drei Stunden braucht es, um den Autokran auf- und wieder abzurüsten. 

Auf der Grenze zur Horneburg werden die Wände der Solewelt als Attraktion um die Außenbecken hochgezogen.

„Wir wollen den Baufortschritt der nächsten gut zwei Wochen noch abwarten und dann entscheiden, wann genau wir Ende April oder Anfang Mai auf die Baustellen einladen“, sagte Gründken weiter. „Die Erfahrungen mit dem Bauzaungeflüster zeigt, dass die Gäste sich schwer vorstellen können, was noch nicht oder nur in Ansätzen zu erkennen ist. Deshalb wollen wir möglichst viel im Rohbau fertig haben.“ Beispielsweise die Gebäude um das Sole- außenbecken, für die gerade an der Horneburg die ersten Wände gemauert werden.

Garten- und Landschaftsbau soll nach Ostern beginnen

Drinnen läuft es derweil zur Zufriedenheit des Bauherren. Der Estrichleger hat sich mit Maschinen und Material eingerichtet, der Fliesenleger beginnt mit der Vorbereitung der Bodenbeschichtung, Installateure nehmen den Sanitärtrakt in Angriff und der Trockenbauer setzte erste Wände im Bürotrakt. Nach Ostern soll auch der Garten- und Landschaftsbau beginnen. Allen zusammen bleibt noch gut ein Jahr bis zur Eröffnung.

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