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Solebad Werne: Hippies schwitzen beim Peace and Love-Aufguss

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Bei der 2. Nacht der Sinne im Solebad Werne hieß es „Love and Peace“
Bei der 2. Nacht der Sinne im Solebad Werne hieß es „Love and Peace“ © Marion Schnier

Die 2. Nacht der Sinne im Solebad Werne entführte dieses Mal in die Zeit der Hippies. Blümchenkleider, Girlanden, Peace und Love-Aufguss inklusive.

Werne - „Es ist immer sehr schön hier, aber heute ist es ganz toll“, schwärmte Anita Meyersotto aus Lünen. Sie gehörte zu den vielen Besuchern, die am Freitagabend, 24. Juni 2022, zu dem besonderen Event „Nacht der Sinne“ ins Solebad Werne gekommen waren.

Solebad Werne: Hippies schwitzen beim Peace and Love-Aufguss

Zu dem Lied „Golden Eye“ von Tina Turner und anderen Titelliedern aus James Bond-Filmen schwang sie mit vielen anderen Gästen im Wasser und zum Takt der Musik eine bunte Wassernudel.

Barbara Kipp, Teamleiterin des Solebad, sorgte bei der Filmmusik für die sportliche Herausforderung der Gäste. Sie hatte um 18 Uhr die Schwimmbadbesucher zu der zweiten „Nacht der Sinne“, die im Zeichen der 60er-Jahre stand, begrüßt. „Man machte sich damals schick, bevor man ausging. Daher haben wir uns vom Personal auch passend zu dieser Zeit angezogen“, lachte sie.

Bereits im Eingangsbereich wurden die Gäste von Mitarbeiterin Monika Mate in einem orangen Kleid mit großen bunten Blumen begrüßt. Dazu trug Mate eine dunkle runde Sonnenbrille und eine Blümchengirlande im Haar. Ihr Schmuck waren große Ohrringe und eine lange Kette mit dem „Peace“-Symbol des Friedens.

Nacht der Sinne im Solebad Werne: Sportliche Aktionen

Das Team des Solebad wurde bei den sportlichen Aktionen durch das Werner Fitness-Studio Feel fit unterstützt. Deren Mitarbeiterin Nina Teich bot zu den Titeln „Ich will keine Schokolade“, „Liebeskummer lohnt sich nicht my darling“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“ Wassergymnastik an.

Zwischen den sportlichen Runden gab es immer Pausen, in denen dann in der Textilsauna verschiedene Aufgüsse angeboten wurden. Natürlich auch im Zeichen der 60er-Jahre. „Peace and Love“, ein Aufguss, der nach Papaya duftete, „Rose Garden“, ein besonderer Rosenduft oder „Blowing in the wind“, bei dem die Sauna von dem Geruch nach Eisminze erfüllt wurde.

Bei dem Aufguss „California Dreaming“, der nach Lemongras duftete, erinnerte sich Walter Zumhoff aus Selm schmunzelnd. „Es war eine verrückte Zeit, unsere Flower-Power-Zeit. Wir wollten anders sein als unsere Eltern, frei sein und die ganze Welt verändern.“

Dass sich die Gäste an diesem Abend in die damalige Zeit versetzt fühlen sollten, war bei der Planung auch im Sinne von Jürgen Thöne, Geschäftsführer des Solebad, so gewollt. Es sollte auch eine Pause vom Alltagsstress sein, in der man auspowern, abtauchen und entspannen konnte. Die Gastronomie bot passende Speisen und Getränke an.

Ex-Schwimmeister Klaus Wortmann sorgte für Stimmung

Für die gute Stimmung sorgte auch Klaus Wortmann, ehemaliger Schwimmmeister des Bades. Er moderierte den Abend und sorgte mit lockeren Sprüchen für eine angenehme Stimmung. Dirk Gerstner war an diesem Abend für die Musik zuständig.

Brigitte Sterthoff kam extra aus Hamm. Regelmäßig zweimal in der Woche ist sie sonst tagsüber hier. Sie ließ kein Work-out aus und genoss das Schwimmbad in der Abendzeit, das diesmal sogar bis 23 Uhr geöffnet hatte.

Weitere Abende unter dem Leitsatz „Ihre Auszeit vom Alltag“ gibt es am 29. Juli (Motto der 90er-Jahre) und am 26. August (Motto der 80er-Jahre). Es gelten dann auch die regulären Eintrittspreise. Reservierungen sind für die „Nächte der Sinne“ nicht erforderlich. Die Endspurtkarte ist für die letzte Stunde vor Badeschluss gültig und verschiebt sich somit auf 22 Uhr.

Modellboot-Tag am 25. September 2022

Am 25. September findet zum 20. Mal der Modellboot-Tag im Solebad statt. An diesem Tag ist das Außen-Sportbecken zum letzten Mal geöffnet. Jeder kann dann hier sein Modellboot mitbringen und zu Wasser lassen. „Das ist immer sehenswert und es wird viele Überraschungen zu diesem Jubiläum geben“, verriet Klaus Wortmann bereits. Zu dieser Aktion ist der Eintritt frei.

Von Marion Schnier

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