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Trotz Corona-Krise: So soll Sim-Jü 2020 in Werne doch stattfinden

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Trotz Corona-Krise findet die Sim-Jü in Werne statt - allerdings in anderer Form als sonst.
Trotz Corona-Krise findet die Sim-Jü in Werne statt - allerdings in anderer Form als sonst. © Hillebrand

Die Traditionskirmes Sim-Jü kann dieses Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Doch ganz müssen die Werner und ihre Gäste nicht auf den Kirmes-Spaß verzichten - und es gibt ein Extra.

Werne - Wegen des Schutzes vor Corona-Ansteckung können Großveranstaltungen wie die mehr als 650 Jahre bestehende Kirmes Sim-Jü in Werne dieses Mal nicht stattfinden. Doch die Stadt hat in Zusammenarbeit mit den Schaustellern einen Kompromiss gefunden. Eine „Mini-Sim-Jü“. Und die bietet ein zusätzliche gute Nachricht.

Denn der Sim-Jü-Ersatz läuft vom 22. bis 27. Oktober und damit zwei Tage länger als das Original-Volksfest, das vom 24. bis 27. Oktober geplant war. Natürlich ist bei der „Mini-Sim-Jü“ alles anders. Der eingezäunte Kirmespark auf dem Hagen in Werne soll sieben bis acht Großfahrgeschäfte bieten und eine Vielzahl von klassischen Kirmesbuden.

Mini-Sim-Jü in Werne: Bis zu 1200 Besucher gleichzeitig

Bis zu 1.200 Besucher können (Stand jetzt) das rundherum eingezäunte Festgelände in Werne betreten. Die Ein- und Ausgänge werden getrennt voneinander liegen, und selbstverständlich gelten auf dem Kirmesgelände die Abstands- und Hygiene-Regelungen der Corona-Schutzverordnung. Ein Ampelsystem, das über die sozialen Medien kommuniziert wird, soll dabei helfen, über die Besucheranzahl zu informieren.

Allerdings wird es kein Gewerbe- und genauso wenig ein Partnerschaftszelt geben und auch das traditionelle Sim-Jü-Feuerwerk fällt aus wie auch der beliebte Vieh- und Kram-Markt. - von Jörg Heckenkamp

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