Raus aus dem Klassenzimmer, ran an die Werkbank

Sekundarschüler erkunden bei Berufsrallye die Arbeitswelt

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Siebtklässler Ole Feldmann zeigte seinen Mitschülern und den Lehrern, was er an der Drehmaschine gelernt hat. Die Organisatoren der Berufsrallye, Werner Gniszewski und Jasmin Kubiak, Schulleiter Helmut Gravert und Fachlehrer Holger Krumme (v.li.) schauten interessiert zu.

Werne - Raus aus dem Klassenzimmer, ran an die Werkbank: Zum fünften Mal nahmen am Montag Schüler der Marga-Spiegel-Schule an einer Berufsrallye im Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg teil. Die Siebtklässler hatten die Möglichkeit, durch praktische Arbeit Einblick in mehrere Berufsfelder zu bekommen.

Die Rallye ist Teil der Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Schulen. Sieben Angebote gab es in den Werkstätten des Kollegs, wo die jungen Gäste unter Anleitung der Fachlehrer zu den Werkzeugen griffen. Eine elektrische Schaltung stellten sie in der Elektrowerkstatt her, in der Metallverarbeitung übten sie sich beim Schleifen oder Drehen von Werkstücken. Programmieren, Farb- und Raumgestaltung oder Holztechnik waren weitere Angebote, bei denen die jungen Schüler ihre Interessen und Fähigkeiten entdecken konnten. 

Fachlehrer loben Schüler

„Wir werfen die Schüler ins kalte Wasser“, gestand Jasmin Kubiak, Studien- und Berufskoordinatorin an der Spiegel-Schule ein. Jeder Schüler musste an zwei Stationen teilnehmen, die die Lehrer zuvor festgelegt hatten. 

Auch mit der Säge waren die Schüler am Werk.

Die Jugendlichen waren mit Begeisterung bei der Sache und präsentierten ihren Klassenlehrern Marcel Untiet, Sabine Mannefeld, Christina Garvert und Jutta Buller stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit. Und von den Fachlehrern gab es viel Lob. 

"Erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln"

„Die Schüler profitieren sehr von dieser Veranstaltung. Sie kommen aus dem Schulalltag raus und können erste Erfahrungen mit dem Berufsleben sammeln, in dem sie etwas Praktisches tun“, sagte Jasmin Kubiak, die die Berufsrallye gemeinsam mit Werner Gniszewski vom Berufskolleg organisiert. 

Auch das Kolleg profitiere von der Zusammenarbeit, versicherte Schulleiter Helmut Gravert, denn die Schüler würden einen ersten Einblick in die verschiedenen Bildungsgänge erhalten und Berührungsängste abbauen. „Das ist eine Win-Win-Situation für die Schüler und die beiden Schulen“, sagte Gravert. 

Die Schüler waren konzentriert bei der Sache.

Mit dem Besuch in der Nachbarschule begann am Montag für die Spiegel-Schüler der mehrjährige Weg der Berufsorientierung. In der Klasse 8. folgen als nächstes zwei Berufsfelderkundungstage: An einem Tag begleiten die Schüler ihre Eltern an ihren Arbeitsplatz und am Boys- und Girls-Day erhalten die Jungen Einblick in frauen- und Mädchen in männertypische Berufe. 

In Klasse 9 folgt schließlich ein mehrwöchiges Betriebspraktikum.

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