AFG-Schüler entführen Zuhörer beim Musikabend in die USA

Der Unterstufenchor des AFG nahm die zahlreichen Zuhörer beim Musikabend in der Mensa des AFG mit auf eine Reise in die Vereinigten Staaten.

Werne - Von Werne aus direkt in die USA – beim Musikabend am Anne-Frank-Gymnasium am Donnerstagabend nahmen die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Publikum mit auf die andere Seite des großen Teichs. „Singing and swinging USA“ hatten die Akteure ihren großen Abend überschrieben.

Und bis auf wenige Ausnahmen hörten die vielen Zuschauer, von denen einige nur noch Stehplätze ergatterten, auch tatsächlich fast ausschließlich Melodien, die ihren Ursprung in der „neuen Welt“ haben. 

Der Unterstufenchor, in dem 55 Jungen und Mädchen der fünften Klassen singen, gab mit dem ersten Stück des Abends schon einmal die Richtung vor: „I shall sing“ schallte es laut und beinahe feierlich durch die Mensa des Gymnasiums. „Blowing in the wind“, die bis heute aktuelle Antikriegshymne von Bob Dylan, sang der Chor zum Teil auf Deutsch, ehe sich die Schüler an den Gospel „Heaven is a wonderful place“ wagten. „In den Gottesdiensten der afroamerikanischen Bevölkerung war der Gesang sehr lebendig, es wurde viel improvisiert. Daraus entstanden viele bis heute sehr bekannte Gospels“, erklärte Birgit Nübel, Leiterin des Unterstufenchors.

Schule fördere das gemeinsame Musizieren

Einen rhythmusbetonten Klassen-Rag brachte die 6 d auf die Bühne.

Sie war zusammen mit der Musiklehrerin Iris Leifkes federführend für den Abend verantwortlich, der sich in die Tradition der musikalischen Veranstaltungen des AFG einreihte. „Den Musikabend für den Nachwuchs, bei dem vornehmlich die Fünft- und Sechstklässler im Mittelpunkt stehen, veranstalten wir jedes Jahr“, sagte Elisabeth Greber, stellvertretende Schulleiterin. Die Schule fördere das gemeinsame Musizieren der Schüler. „Wir möchten den Kleinen die Musik nahebringen“, betonte sie.

Klassenensembles zeigen in Können

Und so standen im Laufe des Abends immer wieder ganze Klassenensembles auf der Bühne. So wie die Truppe der 6b, die einen rhythmusbetonten Klassen-Rag auf die Bühne brachte, oder die 6d, die zwei amerikanische Volkslieder aufführte. Der Instrumentalkurs der fünften Klassen hatte sich eines weltweit bekannten Klassikers angenommen: Die Schüler spielten und sangen ihre ganz eigene Version von Bill Haleys „Rock around the clock“. Als die 6a auf der Bühne stand, war es „Calypso-Time“, mit der 6c ging es beim „indianischen Kriegstanz“ in den Wilden Westen und die 5d sorgte mit einem Line-Dance für einen weiteren Höhepunkt. 

Auch Solisten standen im Rampenlicht. So Denis Friz, der einer der musikalischen Ausreißer des Abends war: Er spielte „Für Elise“ und bekam einen genauso donnernden Applaus wie die anderen Akteure, die für einen gelungenen Abend sorgten.

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