Bauteil in der Trafostation durchgebrannt

Schreck am AFG: Totaler Stromaufall - Schule jetzt wieder erreichbar

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Am Freitag hatte das gesamte Anne-Frank-Gymnasium keinen Strom - inklusive der Mensa, in der Lebensmittel lagerten.

Werne – Als Vorreiter beim E-Learning ist das Anne-Frank-Gymnasium mit seinen Tablet-Klassen für die Herausforderungen in Corona-Zeiten eigentlich gut gerüstet. Aber das hilft nur bedingt, wenn plötzlich der Strom weg ist.

Gegen 10 Uhr waren Freitagmorgen alle Bildschirme in der Schule schwarz, die Telefone tot und der Schreck groß: Sekunden später gellte der Feueralarm durch die verwaiste Schule und rief sogar die Polizei auf den Plan, wie Direktor Marcel Damberg dem WA schilderte. In der Trafostation, die aus 10.000 Volt im Ortsnetz 500 für den Gebäudeanschluss macht, hatte sich ein kleines Bauteil rauchend verabschiedet.

Die Ursache wurde vom Hausmeisterteam um Familie Wittkamp in dem Trafohäuschen neben dem Haupteingang an der Kardinal-von-Galen-Straße ausgemacht. Die Station gehört der Stadt, der fürs Ortsnetz zuständige Bautrupp der Westnetz rückte aber an, um in „Amtshilfe“ das Problem zu lösen. Kurz vor 18 Uhr, so Westnetz-Sprecherin Katrin Frendo, schickte der Techniker wieder Saft in die Schule.

Der Übeltäter: ein durchgeschmortes Bauteil.

Im AFG galt die Sorge nicht nur dem Ausfall der Online-Plattformen, mit denen der Unterrichtsersatz in der Schließung organisiert und abgewickelt wird. Das Kühlhaus der Mensa ist mangels Kunden gut gefüllt und drohte abzutauen.

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