Loch am Friedstein: Suche nach Ursache geht weiter

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Die Schadensstelle am Friedstein ist provisorisch verfüllt, die Ursache noch nicht gefunden. Der Tiefbautrupp muss noch mal ran.

Werne – Die eingebrochene Straßendecke Am Friedstein beschäftigt die Stadt weiter. Denn die Ursache ist nach wie vor ungeklärt.

In der Sackgasse nahe der Neutor-Kreuzung herrscht nach der provisorischen Reparatur am vergangenen Freitag zwar vorerst wieder freie Fahrt. Die Kanalexperten werden aber zum Ende dieser Woche noch einmal für eine weitere Video-Inspektion der Abwasserleitungen zurückkehren, wie Christina Keidel vom Kommunalbetrieb auf Anfrage von wa.de berichtete. 

Hohlraum durch Abwasser ausgespült

Weil sich im Unterbau der Straße ein Hohlraum gebildet hatte, war  die Fahrbahndecke  vergangenen Donnerstag morgens unter der Last des Müllwagens eingebrochen. Der Bauhof sperrte den Abschnitt voll ab, da nicht erkennbar war, welches Ausmaß der Hohlraum hat und was ringsum noch einbrechen könnte. Die Kamerainspektion des städtischen Kanals zeigte keinen Schaden oder Undichtigkeiten, die Ursache der Ausspülung gewesen wären. Das legt nahe, dass eine der privaten Hausanschlussleitungen ein Leck hat. Dem gehen die Fachleute nun nach. 

Kanal unauffällig - Hausanschluss "unter Verdacht"

Sollte sich die Annahme bestätigen, wird der beauftragte Tiefbautrupp die Schadenstelle noch einmal frei schachten und den Anschluss erneuern. Deshalb ist nach der Sichtung des Kanalabschnitts um die Schadensstelle die Baugrube zunächst nur provisorisch verfüllt worden. Neuen Asphalt wird's erst geben, wenn die Reparatur abgeschlossen ist.

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