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Richtfest an der Wiehagenschule: Neubau ist im Zeit- und Kostenrahmen

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Von: Klaus Brüggemann

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Daumen hoch für die neue Wiehagenschule: Bürgermeister Lothar Christ und Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen stimmten gemeinsam mit dem Schulchor den Song „Hip, hop – Schule ist top“ an. © Foto: Eickmann

WERNE - „Hip, hop – Schule ist top“. Mit diesem Song begrüßte der Schulchor der Wiehagenschule am Montagnachmittag eine große Schar von Gästen zu einer ganz besonderen Veranstaltung: Am Schulneubau an der Stockumer Straße wurde der Richtkranz aufgezogen.

Ein wichtiger Meilenstein, den Schüler, Lehrer, Eltern, Bauleute und Vertreter aus Rat und Verwaltung gemeinsam feierten. 

Der guten Laune aller Beteiligten konnte auch der kurze, aber heftige Regenschauer gleich zu Beginn der Veranstaltung nichts ausmachen. Kurzerhand wurde das Programm in die Mensa im neuen Gebäude verlegt, die gleich eine erste Bewährungsprobe erlebte. Dicht gedrängt verfolgten die Gäste das kleine Theaterstück, mit dem die Schüler der 4. Klasse Lust auf die neue Schule machten. 

„Im Sommer 2019 werdet Ihr Eure Schule beziehen können“

Doch bevor die Schüler zu Wort kamen, begrüßte Bürgermeister Lothar Christ die Gäste zum inzwischen dritten Akt auf dem Weg zur neuen Wiehagenschule. Nach dem ersten Spatenstich vor gut einem Jahr und der Grundsteinlegung im Februar sei mit dem Richtfest ein weiteres Etappenziel erreicht. Als nächstes werde die Fertigstellung gefeiert. „Im neuen Schuljahr im Sommer 2019 werdet Ihr Eure neue Schule beziehen können“, versprach das Stadtoberhaupt den Kindern. Dafür würden sich die Handwerker in den kommenden Monaten noch kräftig ins Zeug legen. 

Nach der Vollendung des Rohbaus sei inzwischen das Dach fertiggestellt und mit dem Innenausbau begonnen worden, berichtete Christ. Er dankte nicht nur den am Bau beteiligten Unternehmen, sondern ganz besonders dem Kollegium der Wiehagenschule, die derzeit unter erschwerten Bedingungen an zwei Standorten arbeiten müsse. „Das ist eine großartige Leistung“, so der Verwaltungschef. 

Jede Klasse hatte ein farbiges Band gestaltet

Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen nahm diesen Dank gern entgegen. „Einfach kann jeder. Wir schaffen das auch in den kommenden Monaten“, versicherte sie. Gemeinsam arbeite man daran, am neuen Standort an der Stockumer Straße eine Schule zu bauen, in der sich Schüler und Lehrer wohlfühlen. 

Damit die Kinder ihren neuen Lernort bereits kennenlernen, haben sie die Gelegenheit, die Baustelle zu besichtigen. Und im Unterricht haben sie sich kreativ mit dem Neubau auseinandergesetzt. Jede Klasse hat ein farbiges Band gestaltet, das am Montag mit dem Richtkranz in die Höhe gezogen wurde. 

Der Neubau befindet sich im Zeit- und Kostenrahmen, sagte der Leiter des Kommunalbetriebs Werne, Frank Adamietz, am Rande der Veranstaltung. Zehn Millionen Euro kostet das neue Gebäude, weitere 370 000 Euro werden aus dem Landestopf „Gute Schule 2020“ für die Gestaltung der Außenanlagen eingesetzt.

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