1. wa.de
  2. Lokales
  3. Werne

Regeln für Osterfeuer in Werne: Stadt rudert zurück - aber nur vorübergehend

Erstellt:

Von: Felix Püschner

Kommentare

Osterfeuer in Werne
Um die Zahl der Osterfeuer zu reduzieren, wollte Werne die Regeln für das Abbrennen von Brauchtumsfeuern verschärfen. © Madita Schmitte

Um die Zahl der Osterfeuer zu reduzieren, wollte die Stadt Werne die Regeln für das Abbrennen von Brauchtumsfeuern verschärfen. Macht sie nun aber doch nicht - zumindest vorerst.

Werne - Die Veranstalter von Brauchtumsfeuern müssen sich in Werne nun doch nicht auf Änderungen im Jahr 2023 einstellen. Das teilte die Verwaltung jetzt im Ausschuss für Soziales, öffentliche Ordnung, Integration und Inklusion mit. Da viele Veranstalter bereits in den Planungen gesteckt hätten, habe man sich dazu entschieden, die neuen Regeln erst ab 2024 einzuführen.

Erst dann soll die neue Verordnung greifen, die auf eine Reduzierung der Osterfeuer abzielt. Zugleich will die Verwaltung damit Rechtssicherheit schaffen. Denn seit dem Jahr 2008, als die bis heute gültige Verordnung in Kraft trat, habe es „zahlreiche Änderungen bei den zugrunde liegenden Gesetzen“ gegeben, wie es in einer Vorlage der Verwaltung heißt. Das gilt etwa mit Blick auf das Gesetz zum Schutz vor Luftverunreinigungen, Geräuschen und ähnlichen Umwelteinwirkungen.

Die Verordnung enthält unter anderem Angaben über neue Mindestabstände zwischen Brauchtumsfeuer und Gebäuden. Zudem ist künftig eine Verwaltungsgebühr von 50 Euro pro Genehmigung vorgesehen. In den vergangenen Jahren war die Zahl der Osterfeuer in Werne aber ohnehin bereits leicht rückläufig. Gab es 2017 noch 134 Feuer, waren es 2022 nur noch 115. Aufgrund der Pandemie waren Osterfeuer 2021 komplett ausgefallen. Im Jahr 2020 gab es lediglich 65.

Auch interessant

Kommentare