„Pulse of Europe“ schlägt in Werne

+
Zur kurzfristig ausgerufenen Kundgebung pro EU kamen am Sonntag gut 50 Bürger überwiegend aus den Reihen des ICW zum Markt. Die erhoffte Solidarisierung von Passanten blieb aus. Kommenden Sonntag soll es, wieder um 14 Uhr, weitergehen.

Werne - Mit dem blauen Sternenbanner in der Hand und der Europa-Hymne auf den Lippen haben am Sonntag punkt 14 Uhr gut 50 Verfechter der europäischen Idee die sich bundesweit ausbreitende Aktion „#pulseofeurope“ nach Werne getragen.

Seit das Ehepaar Daniel und Sabine Röder mit seinen Kindern in Sorge um ein Zerbrechen der Europäischen Union auf dem Frankfurter Römer den Anfang gemacht und dank „Social Media“ Tausende mobilisiert hat, stehen sonntags um 14 Uhr mittlerweile in mehr als 35 europäischen Städten Bürger für die Einheit Europas ein.

Ein Thema, das auch den Internationalen Club Werne (ICW) bewegt. „Wäre solch eine Aktion auch in Werne denkbar?“, hatte die frühere Vorsitzende Gudrun Holtrup in die Runde geworfen, als man vergangenen Mittwoch bei der Jahresversammlung beisammen saß. Partnerschafts-Urgestein Konrad Günther und die zweite ICW-Vorsitzende Dagny Dammermann sorgten mit der kurzfristigen Mobilisierung im Vereinsnetzwerk für eine eindeutige (erste) Antwort. Nächsten Sonntag soll das Bekenntnis zur selben Zeit am selben Ort mit mehr Vorlauf noch deutlicher ausfallen.

„Wir können lange über Zölle diskutieren, jetzt geht es erst mal darum, dass die EU erhalten bleibt“, mahnte Günther in einer Ansprache. „Nur dann können wir sie reformieren.“ Dazu treten die EU-Verfechter mit Blick auf die Wahlen in den Niederlanden und Frankreich den Rechtspopulisten entgegen, um zu zeigen, dass eine Mehrheit auf das Friedensprojekt EU vertraut.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare