Kirchplatz-Poller nach Jahren wieder in Betrieb

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Die Poller zum Kirchplatz St. Christophorus werden jetzt ausgefahren.

Werne - Jahrelang haben sie fast unbemerkt im Boden geschlummert, jetzt regeln die versenkbaren Poller wie geplant die Zufahrt zum Kirchplatz der Gemeinde St. Christophorus.

Technische Probleme beim Absenken und bei der Programmierung waren der Grund dafür, dass sich die Inbetriebnahme der Poller immer wieder verzögert hatte. Fast waren sie schon in Vergessenheit geraten. Doch jetzt seien die Schwierigkeiten beseitigt, wie es aus dem Pfarrbüro heißt. 

Die elektrisch betriebenen Pfosten riegeln den historischen Kirchplatz in der Innenstadt an zwei Stellen ab – einmal am Durchgang zum Marktplatz und dazu am Kirchhof, der Verbindungsgasse zwischen Kirchplatz und Bonenstraße. Für Zufahrten und Anlieferungen auf den Platz gelten die gesetzlichen Lieferzeiten. „Das heißt von 19 Uhr abends bis um 11 Uhr am Folgetag – so, wie es auch für den gesamten Bereich der Fußgängerzone gilt“, sagt Jürgen Menke vom Ordnungsamt. In diesem Zeitraum werden die Poller im Pflaster versenkt, sodass Fahrzeuge problemlos darüberfahren können.

Schlüsselkarten für Feuerwehr und Rettungsdienste

Wie es aus dem Pfarrbüro weiter heißt, besitzen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste außerdem Schlüsselkarten für die Poller. Damit können Einsatzkräfte und Rettungswagen im Notfall auch außerhalb der gesetzlichen Lieferzeiten auf den Kirchplatz gelangen. Im Besitz einer solchen Schlüsselkarte sind außerdem die Müllabfuhr und das Ordnungsamt. „Uns entstehen durch die Poller also keine Nachteile“, so Menke. 

Bei städtischen Großveranstaltungen wie Straßenfestival, Flohmarkt oder Sim-Jü kann die Zufahrt außerdem im Einzelfall geregelt werden – und zwar über die Genehmigungen für Sondernutzungen, die im Vorfeld beim Kirchenvorstand beantragt werden muss. Damit können weiterhin Veranstaltungen auf dem Platz stattfinden. 

Die ausfahrbaren Poller sollten schon vor zwei Jahren wieder in Betrieb genommen werden, nachdem damalige Sanierungsarbeiten am Pfarrheim St. Christophorus abgeschlossen waren. Über die Zufahrtsregelung sollte auch das Problem mit Falschparkern auf dem Kirchplatz eingedämmt werden. Immer wieder war es vorgekommen, dass Autofahrer im Schatten der Christophoruskirche ihre Wagen abstellten – trotz Kontrollen durch das Ordnungsamt, das dafür 30 Euro kassiert.

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