Werne up Rutt oder Werne up´n Patt?

Plattdeutscher Name fürs Museumsprojekt wird zur Mitmachaktion

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Das Wörterbuch darf bei der Suche nach dem plattdeutschen Titel gern zur Hand genommen werden.

Werne - Welchen plattdeutschen Titel soll das Museumsprojekt "Werne unterwegs" bekommen? Die Bürger werden aufgefordert, sich an der Suche zu beteiligen

 „Werne up Rutt“ ist die ostfriesische, „Werne up’n Patt“ die münsterländische Variante für das Museumsprojekt „Werne unterwegs“, das am Samstag mit dem Parking-Day an der Südmauer starten soll. Wie berichtet, hatten die beiden Projektleiterinnen des Büros „Geschichtsmanufaktur“ und das Kulturamt gemeinsam einen plattdeutschen Namen gesucht und waren bei der Internet-Recherche aus Versehen in Ostfriesland gelandet: „Up Rutt“ stammt aus dem friesischen Platt und sorgte für kritisches Nachfragen bei den Mundart-Kennern des Werner Heimatvereins. 

Dr. Katharina Hülscher vom Büro „Geschichtsmanufaktur“ möchte die von den Heimatfreunden entfachte Diskussion zum Anlass für eine kreative Beteiligungsaktion nehmen. Während des Parking-Days werden  Zettel und Bleistift bereitgelegt und alle Besucher haben die Gelegenheit, ihren Vorschlag für einen plattdeutschen Namen aufzuschreiben. 

„Vielleicht gibt es ja noch eine ganz neue Version“, so Hülscher. Der Titel „Werne unterwegs“ – Englisch „Werne on the road“ – sei aber gesetzt und dürfe nicht verändert werden. Hülscher freut sich auf angeregte Diskussionen und auf kreative Vorschläge. „Vielleicht gefällt ja auch vielen Bürgern unser gewählter Titel „Werne up Rutt“ und wir belassen es dabei. Wir sind sehr auf die Meinungen gespannt“, sagte Hülscher. 

Der Parking-Day findet von 10 bis 16 Uhr in einer abgesperrten Parklücke an der Südmauer statt. Die Projektleiterinnen wollen hier das Mobilitätsprojekt „Werne unterwegs“ vorstellen.

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