Fußgängerbrücke wird abgerissen

Abriss, Start, Sperrung: Stand der Bauplanung an der Münsterstraße

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Werne – Für den geplanten Bau eines Kreisverkehrs samt Abriss der Fußgängerbrücke im Bereich Münsterstraße/Becklohhof laufen derzeit die Ausführungsplanungen. Im Ausschuss für Stadtentwicklung Anfang Mai hatte die Politik endgültig grünes Licht für die Pläne im Rahmen des Regional-Projektes „Werne neu verknüpft“ gegeben.

Die Maßnahme wäre das erste sichtbare Ergebnis des 2017 beschlossenen Projekts. Dessen Ziel ist die Umgestaltung des gesamten innerstädtischen Hornegrünzugs. Nach Angaben von Adrian Kersting vom Dezernat für Straßen und Verkehr hat vor Kurzem das Ausschreibungsverfahren begonnen. 

Angedacht sei der Beginn der Baumaßnahmen für September. „Einen genauen Zeitplan kann es aber erst geben, wenn die Ergebnisse der Ausschreibung vorliegen“, sagte Kersting. Ob und wie lange die Münsterstraße für die Abrissarbeiten der Brücke voll gesperrt werden muss, sei noch nicht geklärt. 

So wenig Einschränkungen wie möglich

„Eine Straßensperrung soll es nur in Ausnahmen geben“, sagt Kersting. Dies sei abhängig von der beauftragten Baufirma. Während des Baus des Kreisverkehrs plane man lediglich eine halbseitige Sperrung. Er solle für die Bürger mit so wenigen Einschränkungen wie möglich über die Bühne gehen.

Eine vollständige Sperrung sei zu erwarten, wenn nach der Fertigstellung des Kreisverkehrs die Feinasphaltdecke aufgetragen wird. 

Der geplante Kreisverkehr wird einen Durchmesser von 30 Metern haben. „Das ist für den Knotenpunkt ein bisschen größer, als man das vielleicht erwartet. Aber man sieht an den Kreisverkehren am Bahnhof und am Kino, dass überfahrbare Kreisverkehre ein gewisses Gefahrenpotenzial haben“, erklärt Kersting. 

760.000 Euro im Haushalt der Stadt eingeplant

Die Straße Becklohhof ist bislang durch eine Hecke mit Zaun von der Münsterstraße getrennt, die die Innenstadt wie eine Schneise durchzieht. Mit dem Kreisel soll diese Wirkung genommen werden, weitere sollen folgen. 

Für Planung, Abriss der Brücke und Bau des Kreisverkehrs sind 760.000 Euro im Haushalt der Stadt eingeplant. 65 Prozent der reinen Ausbauarbeiten für den Kreisel und pauschal zwei Prozent für die Planung übernimmt das Land. 

Überdies erhält die Stadt 30.000 Euro vom Land als Ausgleich für den Unterhaltungsrückstand der Fußgängerbrücke, die im Zuge der Übertragung des ehemaligen Bundesstraßen-Abschnitts an die Kommune übergegangen ist.

Ursprünglich sollte die Brücke bereits im Frühjahr 2017 abgerissen werden.

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