Erstmals Einlasskontrollen am Sim-Jü-Partnerschaftszelt

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Mit der Sim-Jü 2018 gibt es im Partnerschaftszelt auf dem Hagen-Parkplatz erstmals Einlasskontrollen.

Werne - Die Besucher des Partnerschaftszeltes zur Sim-Jü müssen ab diesem Jahr mit Einlasskontrollen rechnen. Das kündigte Stephanie Viefhues, Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Werne, jüngst in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Partnerschaften an.

Hintergrund seien Sicherheitsüberlegungen und die Beobachtung, dass es mitunter übermäßig voll werde unter der Plastikplane. 

Derzeit werde zusammen mit der Polizei und anderen Stellen ein neues Sicherheitskonzept fürs Partnerschaftszelt erarbeitet, erläuterte Viefhues. Dabei werde auch ermittelt, wie viele Menschen überhaupt dort Platz finden könnten, ohne dass es gefährlich werde. Entsprechend werde der Einlass später beschränkt.

Gläser bleiben drinnen 

Sowohl Eingang als auch Notausgang sollen kontrolliert werden. Überdies sei geplant, dass keine Gläser und Flaschen mehr aus dem Zelt herausgetragen werden dürfen. So hätten zuletzt Gäste aus Kyritz keine Getränke mehr ausschenken können, weil trotz Ein-Euro-Pfands kaum Gläser zurückgebracht worden seien. 

Laut Viefhues haben der Stinkbomben-Vorfall im benachbarten Bayern-Zelt im vergangenen Jahr und ein abendliches Konzert den Verantwortlichen vor Augen geführt, dass die Menschenströme im Partnerschaftszelt gelenkt werden müssen. Beide Male habe es kaum ein Fortkommen für die Besucher gegeben. Für nötig befunden würden auch ein eigener Toilettenwagen sowie eine bauliche Absicherung in Richtung Hornefluss. 

Kritik am Jubiläumsfest

Thema im Ausschuss war auch die Jubiläumsfeier der Partnerschaften mit Bailleul (50 Jahre) und Walcz (25) vor zwei Wochen. Es habe viele positive Rückmeldungen gegeben, berichtete Viefhues. Mit beiden Städten würden schon nächste Termine angesprochen, etwa die Teilnahme an Stadtläufen. Kritik am Städtejubiläum 

Es war Jörg Weber, der im Anschluss daran – wie er selbst sagte – „Wasser in den Wein“ goss. Wie schon vor dem Wochenende der Begegnung, so kritisierte der CDU-Ratsherr die „ungünstige Terminierung“ des Festakts an einem Freitag. Berufstätige hätten Urlaub nehmen müssen. Wem dies nicht gelungen sei, dem sei es – wie ihm – womöglich unangenehm gewesen, später zur Gruppe dazuzustoßen. 

Auf Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Prof. Dr. Andreas Heinecke wird nun ein Arbeitskreis gebildet, der diese und weitere Kritik aufgreift und Konsequenzen für nachfolgende Treffen zieht. Heinecke selbst monierte, dass beim Festakt die deutsche Fahne nicht zur Geltung kam. Vor dem schwarzen Bühnenhintergrund habe sie zweifarbig gewirkt.

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