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„Papa George“ sorgt für die griechischen Momente in Werne

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WERNE ▪ Nikolaus Tilkiaridis klappt den Abzug über der Fritteuse hoch und deutet auf das blanke Metall. „So muss ein Imbiss aussehen“, sagt er. Alles muss top sein, ist ein Motto des griechischen Imbiss-Restaurants „Papa George“ an der Burgstraße.

Das andere Motto lautet: „Alles ist frisch und selbst gemacht.“ So kommt das Fleisch für den großen Gyrosspieß morgens frisch ins Haus. Der Spieß wird mit einer eigenen Hausmischung an Gewürzen zubereitet. Die Gyros Pita ist der Renner des Hauses.

Seit über 30 Jahren gibt es „Papa George“ in Werne. Georgius Tilkiaridis gründete den Betrieb. Er kam aus Lünen, wo er das erste griechische Restaurant eröffnet hatte. In einem sehr

Betriebe im Portrait

Sechs Monate lang ist die Werner Innenstadt eine Großbaustelle. Die Anwohner, ganz besonders aber die Kaufleute, leiden unter den Beeinträchtigungen. Doch das Geschäft geht weiter und die Kunden sind willkommen. Der Westfälische Anzeiger protraitiert unter dem Motto „Werne wird (noch) schöner“ die Unternehmen, vor deren Haustür die Bagger aktuell im Einsatz sind.

kleinen Ladenlokal am Werner Marktplatz fand „Papa George“ seine erste Bleibe. Mit dem Umzug in die Burgstraße 1994 vergrößerte Georgius Tilkiaridis seinen Betrieb zum Imbiss-Restaurant. Mehrere Tische laden zum Sitzen ein. Bei gutem Wetter stehen auch immer ein paar Tische an der Straße. „Papa George“ ist eine Familienbetrieb. Mit langjährigen Mitarbeitern und der Familie Tilkiaridis stehen insgesamt acht Leute für Küche und Verkauf parat. Die Menschen schätzen den schnellen, freundlichen Service und die Küche. „Bei der Speisekarte sind wir uns seit 100 Jahren treu“, scherzt Nikolaus Tilkiaridis. Neben dem traditionellen Gyros gibt es Pizza, die sich die Kunden individuell zusammenstellen können, dazu Salate mit frischem Gemüse.

Seit kurzer Zeit hat „Papa George“ auch den Imbiss-Klassiker Currywurst auf der Karte stehen. „Unsere selbst gemachte Wurst verkauft sich sehr gut“, sagt Nikolaus Tilkiaridis. Fleisch und Gemüse bezieht die Familie seit Jahrzehnten aus der Region. „Wir sind ein bisschen teuerer als vergleichbare Betriebe, aber die Leute zahlen gerne für die Qualität.“ ▪ asz

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