DRK-Ortsgruppe Stockum ehrt Blutspender

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Die acht Geehrten des DRK-Ortsvereins mit jeweils 100 oder 125 Spenden zwischen Rotkreuzleiterin Rita Hermann (li.) und dem 1. Vorsitzenden Georg Laurenz (re.).

Stockum - Wer Blut spendet, rettet Leben. Um den besonders Engagierten Anerkennung zurückzugeben, hatte sie der Ortsverein Stockum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Montagabend zum Essen ins Gasthaus Tingelhoff eingeladen. Diese Ehrung nimmt das Vereinsteam seit nunmehr 32 Jahren vor.

Der Ortsvereinsvorsitzende Georg Laurenz unterstrich seine Freude über die rege Bereitschaft zum Blutspenden im Ort und fügte hinzu: „Es ist ein großer Spaß, den Verein und die Mannschaft zu begleiten.“ Denn sowohl die aktiven Helfer als auch die Spender kennen sich untereinander gut, sind mitunter 30 Jahre und länger dabei. „Wir sind eine sehr schöne Gemeinschaft“, sagte auch Rotkreuzleiterin Rita Hermann, die fast jeden Spender persönlich kennt.

Karl-Peter Kauth spendete 150 mal Blut

Dass alle, die beim DRK in Stockum mitmachen, auch mit vollem Eifer dabei sind, zeigt sich an mehreren Stellen: Zum einen fanden sich zur Ehrung fast alle der 32 Spender ein, die der Verein anlässlich jubiläumswürdiger Spendengänge eingeladen hatte. Außerdem beeindrucken ihre Zahlen: Zehn Personen bringen es bisher auf 25 Blutspenden, acht auf 50, fünf auf 75, sechs gar auf 100. Stolze 125 Blutspenden haben Josefine Reckers und Ludger Hunloh bereits hinter sich und erhielten dafür einen kräftigen Applaus. Den Vogel schießt mit 150 Spenden allerdings Karl-Peter Kauth ab – er konnte der Ehrung nicht beiwohnen.

Urkunden und Anstecknadeln

Die Geehrten erhielten neben persönlichen Urkunden, Nadeln und Anhängern einen im Wert an ihre Spendenanzahl angepassten „Werne Gutschein“. „Der kommt einfach gut an“, weiß Hermann, die schon seit einigen Jahren auf die Gutscheine als Präsent setzt. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit ist Hermann zufrieden.

Im vergangenen Jahr kamen sie und ihr 15-köpfiges Team an acht Terminen auf knapp 1 000 Blutspenden. Allerdings fehlten – sowohl bei den Spendern als auch bei den Aktiven – die jungen Leute. Die und alle anderen haben das nächste Mal im Juni die Möglichkeit, beim DRK-Ortsverein Stockum ihr Blut zu spenden.

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