Notbetrieb in Barbaraschule nach Masern-Fall

Foto: Karmann

Werne - An der Barbaraschule in Werne wurde offenbar erfolgreich die Ausbreitung der Maserninfektion verhindert. Die Krankheit war bei einem Schüler aus dem Kreis Coesfeld festgestellt worden.

Die dortige Behörde hatte die Kreisverwaltung in Unna Ende vergangener Woche über den Masern-Fall informiert, woraufhin deren Gesundheitsamt gleich am Montag vor Ort war und den Impf-Status von Schülern und Lehrern überprüfte. Dabei habe sich ergeben, dass die Durchimpfung bei den Kindern und Jugendlichen recht hoch sei, die der Erwachsenen aber vergleichsweise gering, wie Kreis-Sprecherin Constanze Rauert auf Anfrage mitteilt. Die Folge: Die Schule musste auf Notbetrieb umstellen, weil kurzfristig Personal ausfiel. „Mit der Zeugnisausgabe am Freitag läuft aber alles wieder regulär“, sagt die Leiterin des Werner Schulamts, Liane Jäger. So hätten sich die betroffenen Lehrer impfen lassen oder – in Zweifelsfällen – per Tests erfolgreich überprüft, dass sie ausreichend geschützt seien.

Masern sind hoch ansteckend; das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, Husten und Schnupfen. Einige Tage später bildet sich der typische Hautausschlag. Bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf; besonders gefürchtet ist die Gehirnentzündung. 

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