300 Kita-Kinder 

Nicht alle Werner Familien erhalten Zusage für Wunsch-Kita

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Der Neubau für die „Lippepiraten“ an der Klöcknerstraße kann ab April genutzt werden.

Werne - Die rund 300 Familien mit angehenden Kita-Kindern erfahren in diesen Tagen, an welcher Einrichtung der Nachwuchs zu August aufgenommen wird. Die gute Nachricht: Alle Familien bekommen wie in den Vorjahren einen Betreuungsplatz. Die schlechte: Nicht immer ist dieser in der Wunsch-Kita.

Zum Stand des Anmeldeverfahrens informierte am Mittwoch Jugendamtsleiter Maik Rolefs. Und er kündigte dabei an, dass der Neubau für die DRK-„Lippepiraten“ an der Klöcknerstraße nach Stand heute Mitte März an den Träger übergeben wird. Am 1. April könne dann der Betrieb mit vier Gruppen aufgenommen werden, so Rolefs. Derzeit werden „Lippepiraten“ in der früheren Kita St. Konrad (zwei Gruppen) und im Gebäude der einstigen Wienbredeschule (eine Gruppe) betreut. 

DRK-Lippepiraten: Umzug zum April 

Angesichts nach wie vor steigender Anmeldezahlen an Kitas muss die Stadt laut Rolefs weiterhin Instrumente bemühen, auf die sie lieber schon in diesem Jahr verzichtet hätte: die Überbelegung von Bestandsgruppen sowie die Einrichtung von Provisorien. 

Ein solches entsteht, wie berichtet, neuerlich im Dorfgemeinschaftshaus in Horst, weil die dortige Einrichtung St. Marien trotz des in Kürze fertigen Anbaus zu klein ist. Auch das Konrad-Gebäude bleibe Übergangslösung, sagte Rolefs. Dieses werde nach Auszug der „Lippepiraten“ von der Arbeiterwohlfahrt genutzt, für deren Einrichtung ein Neubau am Grote Dahlweg entstehen soll. Zunächst würden zwei Kita-Gruppen gebildet.

Überhanggruppen schließen 

In Sachen Überbelegung sei man gewillt, die Quote so gering wie möglich zu halten, unterstreicht der Jugendamtsleiter. Ein wichtiger Baustein in der Betreuung von Kindern sei nach wie vor die Kindertagespflege. Die jeweils halben Überhanggruppen in den Einrichtungen Maria Frieden und St. Johannes würden zum neuen Kita-Jahr geschlossen. Sie seien nur befristet vom LWL-Jugendamt genehmigt worden, ergänzte Jugendamts-Mitarbeiter Dominik Klute. 

Wie viele Familien keine Zusage an ihrer Wunsch-Kita bekommen, konnte Rolefs am Mittwoch nicht sagen. Die Anmeldezahlen seien aber an allen Einrichtungen höher gewesen als die Zahl der freien Plätze.

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