Fabi-Neujahrsempfang: Doris Krug als Leiterin verabschiedet, Nachfolgerin begrüßt

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Monika Wesberg (links) wurde als neue Leiterin der Familienbildungsstätte begrüßt, Vorgängerin Doris Krug zugleich verabschiedet.

Werne - Abschied auf der einen Seite, ein Neuanfang auf der anderen: Durchaus emotional war der Neujahrsempfang der Familienbildungsstätte (Fabi) Werne, bei dem es am Samstagvormittag vor allem um den Abschied der Leiterin Doris Krug und die Vorstellung von Monika Wesberg als deren Nachfolgerin ging.

„Das neue Jahr beginnt mit vielen Veränderungen“, machte Krug vor rund 50 Kollegen, Gästen und Besuchern des Hauses zu Beginn ihrer Ansprache deutlich. 

Viele Leute hätten sich gewundert, dass sie nach nur gut anderthalb Jahren die Fabi Werne und Selm wieder verlässt, sagte Krug, die bei der Begründung ihrer Entscheidung sichtlich bewegt war. Ausschlaggebend sei die Erkrankung ihres Mannes gewesen, weshalb sie aus familiären Gründen künftig eine Halbtagsstelle antrete. Dies wiederum ließe sich nicht mit der Leiterposition in Werne und Selm vereinbaren. Sie habe sich sehr wohlgefühlt hier, betonte sie. „Die Arbeit in der Familienbildung liegt mir sehr am Herzen“, sagte sie und hob hervor, dass dieser Bereich einen „wesentlichen Beitrag zum Gelingen von Familie“ leiste. Es folgten viele Worte des Dankes und des Lobes in Richtung ihres Teams.

Rund 50 Gäste und Mitarbeiter kamen am Samstag zum Neujahrsempfang der Fabi.

Voller Tatendrang präsentierte sich danach die neue Fabi-Leiterin Monika Wesberg. „Vor vier Monaten wusste ich noch nicht, dass ich heute hier stehen würde“, sagte sie mit einem Lächeln. Dass sie nun für Werne und Selm zuständig sei, sei eine besondere Herausforderung. 

Zwei Tage in der Woche sei sie deshalb in Werne, erklärte die 53-Jährige. Sie freue sich schon sehr auf die Herausforderung, unterstrich sie. Ihr Ziel machte sie auch deutlich: „Was gut läuft, soll erhalten bleiben. Und dann setze ich irgendwann eigene Impulse.“

Winkelmann wechselt ins Qualitätsmanagement

Eine emotionale Ansprache hielt dann auch Margaretha Winkelmann, die 15 Jahre lang als pädagogische Mitarbeiterin in der Fabi tätig war. Sie erzählte, dass sie die Fabi vor 23 Jahren „gepackt und nicht mehr losgelassen“ habe. Damals sei sie allerdings noch Teilnehmerin gewesen. „Heute ist kein Abschied“, meinte sie anschließend mit Blick darauf, dass sie zwar die Position und den Blickwinkel ändere, ihr Büro gleichwohl weiterhin in der Fabi Werne sei. Künftig ist Margaretha Winkelmann im Qualitätsmanagement tätig. Die langjährige Mitarbeiterin machte unterdessen auch deutlich, dass die vielen Beziehungen innerhalb der Fabi vielfach sogar freundschaftlich und nicht nur kollegialer Natur seien. 

Mit Janina Eickmann stellte sich beim Neujahrsempfang auch gleich Winkelmanns Nachfolgerin vor. „Ich freue mich auf eine spannende Zukunft“, sagte sie. Mit Thorsten Düring wurde zudem ein weiterer neuer Mitarbeiter vorgestellt. Er ist in der Verwaltung tätig. 

Neues Programm ist in Arbeit

Am Rande des Neujahrsempfangs erläuterte die neue Leiterin Monika Wesberg, dass aktuell das neue Programm für die Fabi in Werne in Arbeit sei.

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