Aktuell 365 Schüler

Neue Wiehagenschule: So soll der Umzug für die Kinder laufen

Die Architektur der neuen Wiehagenschule kommt mit dem Abbau von Gerüsten zuerst auf der „Rückseite“ zum Vorschein. Hier die Fassade zum Ostring und der Lieferzugang und Lehrerparkplatz, die über den Stich „Am Weihbach“ erschlossen werden. Der Haupteingang ist noch Baustelle.

Werne – Im Mai will Rektorin Klaudia Funk-Bögershausen Schüler, Eltern und die Familien der nächsten i-Männchen darüber informieren, wie der Umzug in den Neubau an der Stockumer Straße und die Einschulung der Erstklässler erfolgen soll.

Denn es wird zwar mit Hochdruck – und durchaus zur Zufriedenheit der Leiterin – an der Fertigstellung gearbeitet, doch konkreter als „im Juli“ kann Björn Rother, Bauleiter aufseiten des Kommunalbetriebs Werne, den Termin im Moment nicht fassen.

„Ich verstehe das und sehe, dass beim KBW alle bemüht sind, die Schule rechtzeitig fertigzustellen“, sagte Funk-Bögershausen auf Anfrage. „Aber ich kann mit den Kindern nicht in eine Baustelle ziehen. Die Schüler brauchen eine gewisse Stabilität und müssen mit dem Umfeld vertraut sein.“ In der Hoffnung, dass die letzten baulichen Abläufe dann verlässlich terminiert werden können, will die Rektorin im Juni zum Elternabend laden, um den Umzug zu besprechen. Auch die i-Dötze und ihre Familien sollen dann erfahren, ob für sie der Ernst des Lebens an der neuen Adresse beginnt.

Bilder vom Neubau der Wiehagenschule 

Derzeit werden die 365 Jungen und Mädchen der Wiehagenschule an zwei Standorten unterrichtet – am über 100 Jahre alten Stammsitz an der Horster Straße und in den Räumen der aufgelösten Wienbredeschule an der Schulstraße. Dort gehen eine zweite Klasse und zwei dritte Klassen zur Schule. Der Neubau wird 15 Klassen unter einem Dach vereinen.

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„Wir können auf keinen Fall mit allen Kindern am neuen Standort nach den Ferien bei Null anfangen“, so die Rektorin. Ihr Plan sei es, die Schüler noch in den Tagen vor den Sommerferien klassenweise mit dem neuen Schulbau vertraut zu machen, damit sie sich beim Einzug gleich orientieren können. Das könnte in Abhängigkeit zum Bauverlauf schon dort erfolgen, wo die Handwerker das Feld geräumt haben und Bereiche auslassen, in denen gegebenenfalls Rest-arbeiten erfolgen.

Beim Innenausbau arbeiten sich die Gewerke vom zweiten Obergeschoss nach unten vor, wie Rother dem KBW- und dem Schulausschuss in seiner Zwischenbilanz berichtete. Maßgeblich sei die Estrichkolonne, so Rother. „Die Putzer sind fertig, im obersten Geschoss ist der Estrich verlegt, jetzt geht es im ersten Stock weiter“, erläuterte er. Entscheidend sei die Trocknung des Zementbodens. „Man geht bei acht Zentimetern Stärke von vier Wochen aus. Wir haben aber zehn Zentimeter, da spricht man von zwei Mal so lange.“ Weil nur bei ausreichender Trocknung die Bodenbeläge verlegt werden können, wird mit der Fußbodenheizung nachgeholfen. Aber auch das hat Grenzen, nicht zuletzt wegen der Gewährleistung.

Dafür geht’s mit den Außenanlagen auf der Wiese hinter der Turnhalle voran. Es ist ein Erdhügel über einer Betonröhre aufgeschüttet, weil sie die Kinder solch einen Abenteuerplatz gewünscht haben. Dafür wird das Ballspielfeld etwas verschoben und das Aufstellen der Geräte vorbereitet. „Dort werden wir am 7. Juni fertig“, verblüffte Rother die Gremien mit einem Augenzwinkern. „Dann geht der Kollege Hetberg in Urlaub und er hat gesagt, dass er bis dahin alles erledigen wird.“

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