140 Gäste beim Neubürgerempfang im Alten Rathaus

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Bürgermeister Lothar Christ (links) hieß die Neu-Werner in der Lippestadt willkommen und lud sie ein, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

Werne - Mit 140 Besuchern verzeichnete der Neubürgerempfang der Stadt Werne im Alten Rathaus einen starken Zulauf. An 20 Ständen von Institutionen, Vereinen und Verbänden konnten sich die Zugezogenen am Samstag über das vielfältige Leben in Werne informieren

Fremde Umgebung, unbekannte Leute: Der Umzug in eine andere Stadt ist keine Lappalie. Um denjenigen, die im vergangenen Jahr Werne zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht haben, den Einstieg zu erleichtern, hatte Bürgermeister Lothar Christ zum Neubürgerempfang eingeladen. Der setzte am Samstag so stark wie noch nie auf Information.

Neubürgerempfang in Werne

Organisatorin Stephanie Viefhues vom Bürgermeisterbüro wünschte sich, dass die Besucher „in Bewegung bleiben“ und an den vielen Ständen im Bürgersaal des Alten Rathauses Informationen über das Bildungs-, Freizeit- und Kulturprofil Wernes einholen. Folgerichtig gab es diesmal kein Bühnenprogramm – den freigewordenen Platz nahmen die Infostände ein. Rund 20 Stände reihten sich im rappelvollen Saal, so viele wie noch nie seit der Premiere 2014. 

Werne ist keine "Seniorenstadt"

Ein weiterer Rekord lag in der Zahl der Neubürger selbst: Die Stadt verschickte Einladungen an 710 Haushalte und 934 bis Mitte Februar neu Zugezogene – knapp die Hälfte ist unter 30 Jahre alt, zwölf Prozent über 60. Die Altersspanne reicht von zwei Monaten bis zu 98 Jahren. Die Zahlen zeigen: Werne ist keineswegs eine „Seniorenstadt“, sondern gerade auch für junge Familien attraktiv. Weiter verraten die Zahlen: Unter Wernes neuesten Mitbürgern herrscht große Vielfalt; 52 Nationalitäten kommen hier zusammen. Über 70 Menschen zogen aus dem EU-Ausland in die Lippestadt. Geflüchtete machen nur einen geringen Anteil an der Zahl der Neubürger aus. 

Neubürgerempfang vermittelt neue Kontakte

Auf die Einladungen erhielt das Bürgermeisterbüro 140 Zusagen. Hinzu kamen 40 Vertreter hiesiger Organisationen und Vereine an den Ständen, sodass der Bürgersaal zur Hochzeit an seiner Belastungsgrenze kratzte. Der Stimmung tat die Enge aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Es fiel allen leicht, ins Gespräch zu kommen, und ohne mindestens eine Handvoll neuer Kontakte ging keiner nach Hause. Zusätzlich lockerten das Hintergrund-Klavierspiel von Irena Furman, die Close-Up-Zaubertricks von Christian Supa und der Basteltisch der Kinderbetreuung „Löwenburg“ die Veranstaltung auf. „Werne ist eine Kleinstadt, die aber alles bietet, was man für ein lebenswertes Leben braucht“, sagte Bürgermeister Christ. 

Hinweis auf Neueröffnung des Solebads am 14. April

Er freute sich über den Zulauf, den die Werner Bevölkerung erfährt, hatte aber auch einen Wunsch an die Zugezogenen: Er rief auf zur Beteiligung am politischen, gesellschaftlichen und ehrenamtlichen Leben auf. In seiner Ansprache betonte Christ Wernes Stärken, besonders im Bereich Sport und Bildung. Außerdem gab es den Hinweis auf die Solebad-Neueröffnung: Das Flaggschiff der Stadt öffnet in vier Wochen seine Tore. Bei einer Tombola gab es unter anderem Solebad-Karten zu gewinnen.

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