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Neubaugebiet in Werne macht Fortschritte: Reihenhäuser noch zu mieten

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Mark Jörrißen steht auf einer Montage neben dem Neubaugebiet im Werner Osten.
Anfang 2022 war das Neubaugebiet im Werner Osten noch eine Ackerfläche – Mark Jörrißen war sich damals jedoch schon sicher, dass hier im Sommer 2023 Häuser stehen werden.  © Heckenkamp

Im Neubaugebiet an der Brevingstraße können bald erste Familien einziehen. Längst nicht alle Häuser sind vermietet. Bei den Eigentumsflächen ist die Lage anders.

Werne – Anfang 2022 war das geplante Neubaugebiet „An der Wiebecke“ am Ende der Brevingstraße in Werne (NRW) noch eine Ackerfläche. Innerhalb eines Jahres sind vor Ort große Fortschritte zu beobachten. Projektleiter Mark Jörrißen von der Firma Wilczek Immobilien Management aus Hamm berichtet auf Anfrage der Redaktion, dass man derzeit mit den Rohbauten der ersten Häuser fertig sei. Die Arbeiten sind demnach in drei Bauabschnitte unterteilt, in denen jeweils zwei Hausreihen à vier Wohneinheiten entstehen.

Insgesamt wird es somit also 24 Wohneinheiten im Werner Osten geben. Die ersten Häuser – insgesamt acht Wohnungen – können voraussichtlich auch schon ab dem 1. Juni bezogen werden. „Die anderen Häuser werden monatsweise im Nachgang fertiggestellt.“

Besonders an dem Baugebiet ist, dass die Wohneinheiten nicht verkauft, sondern vermietet werden. Doch wer glaubt, dass die Immobilien schon längst alle an den Mann gebracht worden sind, irrt sich. Laut Jörrißen seien aktuell maximal die ersten zwei Hausreihen vermietet und weitere Wohneinheiten demnach noch frei. Er sagt aber auch: „Die Wohneinheiten sollen erst kurz vor Bezugsfertigkeit vermietet werden“. Darüber hinaus seien erste Mietverträge bereits unterzeichnet.

Neubaugebiet in Werne: Es gibt noch Häuser an Brevingstraße

Wer Interesse an einer der Reihenhäuser hat, der solle sich laut Jörrißen bei der Firma Wilczek Immobilien Management melden – die Kontaktdaten finden sich unter www.wilczek-immobilien.de. Potenzielle Mieter müssen noch eine weitere Besonderheit beachten: Sie benötigen einen Wohnberechtigungsschein, denn die 24 Reihenhäuser sind öffentlich gefördert und bleiben bei der Firma im Bestand.

„Interessenten sollen sich mit uns oder der Wohnungsberechtigungsstelle in Verbindung setzen. Viele wissen gar nicht, dass sie einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben. Das ist gar nicht so wenig, was man verdienen darf“, erklärt der Projektleiter. Bei einer jungen Familie mit zwei Kindern sind das etwa bis zu 60.000 Euro brutto.

Neubaugebiet in Werne: Mietern wird einiges geboten

Den Mietern wird vor Ort einiges geboten. Die Reihenhäuser haben allesamt eine Wohnfläche von 97 Quadratmetern, hinzu kommt jeweils ein Gartenanteil mit Terrasse. Darüber hinaus verfügen sie unter anderem über zwei Kinderzimmer. Einen Keller haben die Häuser nicht, dafür jedoch im Dach einen Raum, in dem etwa Heizung, Waschmaschine und Trockner untergebracht werden können. Im Gäste-WC im Erdgeschoss befindet sich eine bodentiefe Dusche und im Badezimmer eine Badewanne.

Die Kaltmiete beträgt sechs Euro, es gibt eine Fußbodenheizung mit Raumthermostat, die Betriebskosten sind niedrig – so ist beispielsweise kein Hausmeister und keine Gartenpflege nötig. Auch die Heizkosten fallen laut Jörrißen gering aus, da die Wohneinheiten nach Effizienzhaus-40-Standard errichtet wurden – bedeutet, dass nur 40 Prozent der Primär­energie benötigt werden. Neu ist außerdem, dass auf allen Dächern jeweils eine Photovoltaikanlage kommt.

Im östlichen Teil des Geländes befinden sich darüber hinaus noch vier Grundstücke mit einer Größe von jeweils rund 400 Quadratmetern. „Die Flächen sind bereits verkauft“, weiß der Projektleiter. Seit Ende 2022 seien die Häuslebauer dort auch schon in die Bauphase übergegangen. Jörrißen schätzt, dass sie zum Ende dieses Jahres fertig werden könnten. Den genauen Fortschritt kennt er in diesem Fall jedoch nicht, da die neuen Grundstücksbesitzer nach dem Kauf für den Bau ihres Eigenheims verantwortlich sind. – Von Jörg Heckenkamp

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