Nach Aus für Lehrschwimmbecken in Stockum: Unsicherheit beim Sauna-Verein

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Hoffnungsvoll, dass die Sauna erhalten bleibt: (v.li.) Kassenprüferin Yvonne Wittenberg, Kassierer Norbert Brämswig, der ausgeschiedene Kassenprüfer Walter Drescher und Vorsitzender Ludger Mennigmann.

Stockum – „Solange wir saunieren können und dürfen, sind wir zufrieden“, stellt der Vorsitzende des Saunaträgervereins Werne/Stockum, Ludger Mennigmann, klar. Doch gerade das ist unsicher!

Am Dienstagmorgen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins in der Gaststätte Tingelhoff noch nicht beantwortet werden. Denn das Lehrschwimmbecken in Stockum, zu dem die Sauna des Vereins gehört, soll planmäßig im Sommer geschlossen werden

Wenn das Solebad eröffnet, wird das Lehrschwimmbecken schließen. „Das ist Schnee von gestern“, sagt der 76-Jährige. Der Rat hatte die Schließung Anfang Dezember bestätigt, obwohl sich viele Bürger für den Erhalt des Beckens engagierten und mit einer Petition 2600 Unterschriften gesammelt wurden. 

Sauna solange die Turnhalle bestehen bleibt?

Für die Sauna gebe es noch eine Chance, sagen Mennigmann und Norbert Brämswig, Kassierer des Vereins. „Wir hoffen, dass die Sauna existiert, solange die Turnhalle bestehen bleibt.“ Beide Gebäude würden zusammen beheizt und seien an das gleiche Stromnetz angeschlossen. 

„Wenn die Turnhalle weg ist, dann haben wir ein Problem“, so der Vorstand. Doch Informationen darüber, ob der Saunabetrieb bleiben kann und wie es mit dem Gebäude weitergeht, haben die Mitglieder des Saunavereins derzeit noch nicht. 

Das sagt die Stadt dazu:

Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebs Werne, sagt, dass der Erhalt der Sauna an die weitere Verwendung des Gebäudes des Lehrschwimmbeckens geknüpft ist. Man werde mit dem Verein Gespräche führen. Der Nutzungsvertrag sei noch nicht aufgelöst. 

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