Problem für Berufstätige, die ihre Kinder nicht holen können

Nach der OGS kein Bus mehr für die Wiehagenschüler

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An der Horster Straße konnten OGS-Kinder noch gegen 16.15 Uhr mit dem Bus nach Hause fahren.

Werne – Die Liste der Vorzüge des Neubaus für die Wiehagenschule sollte naturgemäß lang sein im Vergleich zum alten Standort. Mit dem Umzug an den Weihbach, Namensstifter der dafür abgerissenen Weihbachschule, ist für einige Familien ein Service verloren gegangen, der selbstverständlich erscheinen mag, aber nicht ist: die Heimfahrt mit dem Bus nach der Offenen Ganztagsbetreuung.

An der Horster Straße konnten OGS-Kinder mit weiterem Weg noch gegen 16.15 Uhr mit dem Schülerticket in einen Bus nach Hause hüpfen. Ein Privileg, das mit dem Umzug entfällt; ein Problem, für Berufstätige, die ihre Kinder nicht holen können. 

Liane Jäger vom Schulverwaltungsamt kann das nachvollziehen, aber nicht lösen: „Es besteht keine Beförderungspflicht am Nachmittag, weil die OGS formal eine außerschulische Betreuung ist. Es gibt den Bus an den anderen Grundschulen so auch nicht. Dass die Wiehagenschüler bis zum Umzug noch fahren konnten, war reines Entgegenkommen und hing noch mit der früheren Barbaraschule zusammen. Die Förderschule war gebundene Ganztagsschule, dort musste nach Schulschluss ein Bus eingesetzt werden. Weil der sowieso über die Horster Straße fuhr, haben wir mit der VKU vereinbart, dass die Wiehagenschüler mitfahren. Dabei ist es nach Schließung der Barbaraschule zunächst geblieben, jetzt stellen wir aber alle Grundschulen gleich.“ 

Wie viele Kinder dies betrifft, blieb am Montag offen.

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