Mordprozess um Elsbeth B.: Ist Angeklagte suizidgefährdet?

WERNE/DORTMUND ▪ Die mutmaßliche Mörderin von Elsbeth B. gilt in der Untersuchungshaft in der JVA Gelsenkirchen als akut suizidgefährdet. Vor dem Dortmunder Schwurgericht berichten die Verteidiger, dass ihre Mandantin seit dem Wochenende rund um die Uhr in einer Einzelzelle bewacht werde.

Sie sei von den anderen Gefangenen komplett isoliert, und aus Sicherheitsgründen habe man ihr sämtliche persönlichen Gegenstände abgenommen.

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27-Jährige bleibt in Untersuchungshaft

Die vom Gericht bestellte psychiatrische Sachverständige Dr. Marianne Miller indes glaubt nicht, dass die 27-Jährige akut suizidgefährdet ist. Die Medizinerin hatte noch bei einer Untersuchung der Mordverdächtigen am 1. März in der JVA Gelsenkirchen eine mittelgradige Depression diagnostiziert. Die junge Frau leide unter dem langen Strafverfahren und der Haftsituation und reagiere mit psychischen Problemen. Diese müssten akut mit Medikamenten behandelt werden.

Als Zeuge vor dem Dortmunder Schwurgericht wird heute ein Richter vernommen, der die Wernerin als Tatverdächtige befragt und in Untersuchungshaft gesetzt hatte.

Die Angeklagte soll im Oktober 2010 Elsbeth B. (65) auf ihrem Hof in Horst aus Habgier ermordet haben. ▪ mw

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