Das Miteinander ist das Wichtigste beim internationalen Frühschoppen

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ICW-Vorsitzende Dr. Andrea Bokelmann, Anne van Lerberghe, eine der Partnerschaftsbeauftragen aus Bailleul, Wernes Bürgermeister Lothar Christ und Boguslawa Towalewska, Bürgermeisterin in Walcz, freuten sich über die regen Gespräche beim Frühschoppen.

Werne - So lange wie Sim-Jü gibt es den internationalen Frühschoppen des Internationalen Clubs Werne (ICW) freilich nicht. Eine Tradition ist die Zusammenkunft im Alten Rathaus aber schon längst. Am Sonntag pflegten die Beteiligten wieder die Beziehungen zueinander. 

Am Vormittag trafen sich die Gäste aus den Partnerstädten mit Vertretern der Werner Politik, der Verwaltung und Schulen sowie die Gastfamilien und Freunde, um die freundschaftlichen Bande noch weiter zu verstärken. 

Auf ein Programm hatten die Veranstalter vom ICW bewusst verzichtet. „Kleinere Jubiläen feiern wir während des Frühschoppens, aber die großen Partnerschaftsjubiläen mit Walcz und Bailleul haben wir schon beim Straßenfestival groß gefeiert“, erzählte Johanna Elsner, zweite Vorsitzende des ICW. Dieser Vormittag gelte einzig dem Beisammensein und den Gesprächen. „Es ist ein zwangloses Beisammensein, um die Beziehungen zu pflegen und zu intensivieren“, so Elsner. 

Nur ein kurzer offizieller Teil

Einen kleinen offiziellen Teil gab es aber doch, ehe das Miteinander wieder im Vordergrund stand. Die ICW-Vorsitzende Dr. Andrea Bokelmann hatte „fast ein schlechtes Gewissen“, die Gespräche für die Grußworte zu unterbrechen, nutzte die Gelegenheit aber, sich bei den Anwesenden für ihr Engagement zu bedanken. 

Bürgermeister Lothar Christ lobte den Frühschoppen als „sehr schöne Plattform“, die die Beziehungspflege auch an einem so stressigen Wochenende wie diesem möglich mache. 

„Immer wieder Besuch bei Freunden“ 

Für Boguslawa Towalewska war es der letzte Besuch in Werne als Bürgermeisterin von Walcz. Nach sechs Jahren im Amt hofft sie nun – wie auch Christ –, dass ihr Nachfolger die guten Beziehungen zu Werne weiter pflegt. „Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit so gut und warm bleibt wie bisher und ich hoffe auf ein Wiedersehen“, sagte sie. 

Anne van Lerberghe, eine der Partnerschaftsbeauftragen aus Bailleul, rückte Europa in den Fokus, sprach den Brexit und den Populismus an, der Europa bedrohe. „Es ist gerade schwierig in der Europäischen Union, umso wichtiger ist es, dass wir Europa an sich verteidigen“, mahnte sie. Daher sei es wichtig, weiter freundschaftliche Bande zu knüpfen und zu erhalten. 

Die Freundschaft zwischen den Städten hob auch Raik Grützmacher vom Internationalen Club Kyritz hervor: „Wir sind ein Verbund von Städtepartnern, aber mir gefällt das Wort Städtefreunde besser“, sagte er. Nach Werne zu kommen, sei immer wie der Besuch bei Freunden.

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