Bilanz

Arbeitsreiches Wochenende für die Werner Feuerwehr

Werne - Eine schlaflose Nacht und ein arbeitsreicher Samstag war der Werner Feuerwehr beschert. Das ist passiert.

Ein Baum war des nächtens umgestürzt, eine Ölspur zu beseitigen und eine Wohnungstür musste von den Rettern geöffnet werden. Die Chronologie der Ereignisse:

Baum von Langernstraße geschafft 

Die Löschgruppe 2 aus Langern und der Löschzug 1 Stadtmitte wurden am Samstag um 3.15 Uhr gerufen, weil ein Baum auf die Langernstraße gestürzt war und die Fahrbahn versperrte. Mit den Fahrzeugen und Warnlampen sorgten die Einsatzkräfte aus Langern dafür, dass keine Autos mehr zur Einsatzstelle gelangten und leuchteten diese aus, damit die Kameraden die Kettensäge ansetzen konnten. Sie zerkleinerten den Baum schafften ihn beiseite, kehrten die Späne auf und übergaben an die Polizei. Die Kräfte aus der Stadtmitte wurden nicht benötigt und konnte auf der Anfahrt wieder abdrehen. um 4 Uhr wer der Job erledigt. 

Handarbeit mit Besen und Schaufel

Der Löschzug 1 Stadtmitte war aber am Samstag um 10.22 Uhr wieder gefragt, weil im Kreisverkehr Südkirchener Straße ein Ölspur entdeckt worden war. Auf ungefähr 600 Metern musste ausgelaufenes Öl mit Bindemittel abgestreut werden. Nach der Einwirkzeit war wieder Arbeit mit Besen und Schaufel angesagt, weil das Streugut aufgenommen werden muss. Zu Unterstützung rückte der Gerätewagen Logistik mit dem sogenannten „Öltiger“ an, der einen spurgenauen Einsatz von Bindemittel erlaubt. Hier waren 14 Freiwillige Kräfte mit vier Fahrzeugen im Einsatz.

Seniorin konnte Tür nicht mehr öffnen

Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die Verkehrsfläche durch diese wieder freigegeben. „Hilflose Person hinter Tür“ war das Einsatzstichwort, als die Kameraden aus der Stadtmitte am späten Samstagabend um 23.33 Uhr zur Straße Domhof ausrückten. Eine ältere Frau war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte telefonisch einen Notruf abgesetzt. Weil die Haustür des Mehrparteienhauses trotz des Läutens bei allen zunächst verschlossen blieb, brachten Feuerwehrleute die Drehleiter in Stellung, um die Lage im Haus sondieren zu können. Dann öffnete einer der Mitbewohnern aber die Haustür, sodass Feuerwehr und Rettungsdienst zur betreffenden Wohnung gelangten und die Tür aufbrechen konnten. Die Bewohnerin konnte sie aus eigener Kraft nicht öffnen und wurde von Notarzt und Sanitätern versorgt. Einsatzende der Türöffner war um 0.15 Uhr

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