Seenotrettung

Linke fordert: Werne zum Sicheren Hafen für Geflüchtete erklären

Ohne Seenotrettung ertrinken täglich Menschen im Mittelmeer.
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Ohne Seenotrettung ertrinken täglich Menschen im Mittelmeer.

Die Linke im Rat der Stadt Werne fordert diese auf, Werne zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer gerettet wurden, zu erklären und ihnen unbürokratische, schnelle Hilfe anzubieten.

Werne - Die Linke im Rat der Stadt Werne fordert: Auch im Jahr 2020 war das Mittelmeer eine der häufigsten genutzten Fluchtrouten nach Europa, auf der zivile Seenotrettungsorganisationen tausende Menschen aus Seenot gerettet und sicher in europäische Häfen gebracht haben.

Sichere Häfen heißen geflüchtete Menschen auch zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden willkommen und stellen eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unterbringung von aus Seenot geretteten Menschen sicher.

Bisher sind nur der Kreis Unna und Stadt Unna „Sichere Häfen“

Mit Stand des Antragsdatums listet die Initiative „Seebrücke - schafft sichere Häfen“ 234 Landkreise und Kommunen in ganz Deutschland auf - davon im Kreis Unna lediglich den Kreis selbst und die Stadt Unna - die sich zu sicheren Häfen erklärt haben. Hier könnte die Stadt Werne als nächste Kommune im Landkreis Vorbild für weitere Kommunen sein.

Daher beantragt die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Werne zu der nächsten Sitzung: dass die Stadt Werne sich zum „sicheren Hafen“ erklärt, dass sich die Stadt Werne solidarisch mit den Forderungen der Potsdamer Erklärung erklärt, vom 03.06.2019 auf Grundlage der Initiative „Seebrücke - schafft sichere Häfen“ zur Rettung der aus Seenot im Mittelmeer geretteten Menschen. Und dass die Stadt Werne den Beitritt zum kommunalen Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ erklärt.

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