Leslie Schwartz überlebte die Hölle von Auschwitz

Leslie Schwartz ist durch die Hölle von Auschwitz und Dachau gegangen und hat seine Erinnerungen aufgeschrieben. Einblicke in das Buch bietet eine Lesung. ▪ Archivfoto: Hillebrand

WERNE ▪ „Wenn ich meine Geschichte erzählen will, so muss es jetzt sein, jetzt bleibt mir noch Zeit“, sagt Leslie Schwartz. Zeit, die er genutzt hat. Auf 140 Seiten hat der 80-Jährige seine Erinnerungen niedergeschrieben. Unter dem Titel „Durch die Hölle von Auschwitz und Dachau. Ein Junge kämpft um sein Überleben“ sind sie jetzt erschienen. Bei Bücher Beckmann liest er am Donnerstag, 28. Oktober, ab 19.30 Uhr aus seinem Werk. Der Eintritt kostet vier Euro, das Geld wird einem guten Zweck zukommen.

„Ich sollte nicht leben. Es ist ein Fehler. Ich wurde am 12. Januar 1930 geboren. Ich bin ein Jude. Dreimal schon sollte der Tod mich ereilt haben“, schreibt Schwartz. Die Gründe, warum er die Hölle überlebt habe, seien in dem Verlangen zu sehen, seine Geschichte zu erzählen. „Ich hatte Alpträume, ich dachte, wir wären tot und ich könnte nichts berichten. Dann hätte niemand von den Ereignissen erfahren“, so Schwartz. Doch Schwartz hat die Hölle überlebt und berichtet darüber.

Leslie Schwartz, der in den USA lebt, hat eine enge Bindung zu der Stadt Werne, bei verschiedenen Veranstaltungen ist er bereits in Erscheinung getreten.

Das Buch: Leslie Schwartz, Durch die Hölle von Auschwitz und Dachau. Ein Junge kämpft um sein Überleben. Anpassung – Selbstbehauptung – Widerstand. Band 29, 140 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-643-10821-0. ▪ red

Donnerstag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr bei Bücher Beckmann, Werne.

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