Kurz vor Start der Lenklarer Reitertage gibt es viel zu tun

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Das Gelände auf dem Hof Gripshöver wird derzeit für die Lenklarer Reitertage hergerichtet.

Werne - Vom Trubel der Lenklarer Reitertage ist eine Woche vor dem Beginn auf den ersten Blick noch nichts zu sehen. Doch die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Spannung im Team steigt. Die 36. Lenklarer Reitertage finden in der Zeit vom 7. bis 17. April auf der Reitanlage an der B 54 statt.

Seit Dezember, ehe die Ausschreibung fertig gestellt wurde, sind Lutz Gripshöver und seine Mitstreiter mit den Vorarbeiten beschäftigt. „Wir haben uns alle 14 Tage getroffen und besprochen, was zu tun ist“, sagt Gripshöver. Seit etwa drei Wochen ist das Arbeitspensum gestiegen, jeden Samstag sind die Helfer vor Ort, um den Hof für das Turnier heraus zu putzen. „Anfangs sitzt man viel am Tisch und spricht, jetzt ist mehr der handwerkliche Teil an der Reihe“, sagt Gripshöver. Wolfgang Wöstenfeld, der ebenfalls mit anpackt, vergleicht die Vorbereitungen mit einer Pyramide: „Anfangs sind wir alle noch sehr weit auseinander – je näher das Turnier rückt, desto mehr laufen die Arbeiten auf die Spitze hin zu.“ Und desto stressiger werde es: „Aber es ist ein gesunder Stress, es macht allen Spaß.“

Viele Helfer packen mit an

Ob Fahnenmasten aufstellen oder Hindernisse reparieren – in allen Bereichen kann Lutz Gripshöver auf motivierte Helfer zurückgreifen. Die zudem genau wissen, was sie tun: Gripshöver hat ein eingespieltes Team im Rücken. „Viele waren schon oft dabei und wissen, was getan werden muss.“ Zwar kämen immer wieder neue Helfer ins Team, aber sie treffen stets auf etliche „Altgediente“, die die Aufgaben genau kennen. „Man muss nicht jedes Jahr alles neu erklären“, sagt Gripshöver. Der Zeltaufbau sei ein gutes Beispiel dafür: Seit Jahren schon hilft ein Nachbar bei den Arbeiten. „Er weiß genau, welche Zelte wohin gehören und wo sie exakt stehen müssen. Er hat die Stellen bis auf zehn Zentimeter im Kopf“, erzählt der Pferdewirtschaftsmeister.

Auch wenn die Helfer sich aufeinander verlassen können: Die Spannung steigt, je näher die Reitertage rücken. „Klar“, sagt Gripshöver, „man will alles in Schuss haben, bis es losgeht.“ Dazu gehören nicht nur heile und frisch gestrichene Hindernisse und tragfähige Tribünen. Frisch bepflanzte Blumenbeete sorgen für eine ansprechende Umgebung, die Reitplätze und Hallen müssen sauber, das Stallzelt rechtzeitig fertig sein. „Dort kommen etwa 30 Pferde von Reitern unter, die mehrere Tage hier bleiben“, sagt Gripshöver.

Nach Turnierbeginn lässt Anspannung nach

Lena (13) und Jule (10) werden das Stallzelt höchstens als Besucher betreten: Sie gehören zu den jungen Reiterinnen des Hofes, die beim Jugendreiterwettbewerb mit dabei sind. Sobald für sie die Spannung richtig steigt, hat die Anspannung bei Lutz Gripshöver und seiner Mannschaft schon nachgelassen: „Wenn das Turnier eine Stunde läuft und wir sehen, dass alles klappt, wird es für uns ruhiger.“

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