Krammarkt und Familientag beenden Sim-Jü in Werne

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Nützliches für den Haushalt gab es an vielen Ständen.

Werne -  Am letzten Tag der Sim-Jü hat’s doch noch ausgiebiger geregnet – und darunter litt vor allem der Kram- und Viehmarkt, der schon am frühen Morgen startete. Wo sich sonst Massen von Menschen durch die Straßen schieben, war diesmal teils leichtes Durchkommen.

Manch Händler klagte laut über schlecht gehende Geschäfte, andere aber verzeichneten trotz des Wetters gute Umsätze. Größere Lücken taten sich nicht nur vor, sondern auch zwischen den Ständen auf. Denn diesmal hatten sich mit rund 120 Beschickern etwa ein Viertel weniger angemeldet als in den Vorjahren. 

Kram- und Viehmarkt zu Sim-Jü

Marktmeister Jürgen Menke kennt den Grund: „Es gab zwei Parallel-Veranstaltungen – in Goch und in Brockum bei Lemförde.“ Der Krammarkt im niedersächsischen Brockum dauere vier Tage, das sei für die Händler dann attraktiver, als für wenige Verkaufsstunden eigens nach Werne zu reisen. 

Spieglein, Spieglein.

Dennoch: Das Angebot war umfangreich und konnte sich sehen lassen. Von der Blumenzwiebel über und Textilien und Kunsthandwerkliches bis zum 100er-Pack Spülmaschinentabs reichte das Angebot. An einem der Stände wurden Lebensmittel wie Honig und Tütensuppen friedlich neben Universalreinigern präsentiert. 

Gerätschaften und Helferlein für Küche und Haushalt bildeten einen Schwerpunkt. Hier gab’s die Pfanne, in der auch ohne Fett garantiert nichts anbrennt, dort „die neue Dimension“ des Reinigens in Gestalt eines Fensterwischers mit Wassertank. Sparschäler? Welcher darf’s denn sein? Der, der in gleich beide Richtungen funktioniert, oder der, der nebenbei Gemüse-Spaghetti aus Gurke oder Zucchini macht oder Kartoffelringe kreiert? 

Bezirksbeamter Thomas Stephan testete die Qualität des Schuhputzmittels.

Hinter den Auslagen erkannten die Krammarkt-Besucher bekannte Gesichter, aber auch einige neue. Das von Udo Ostwald zum Beispiel. Der 55-Jährige aus Bad Wünnenberg hatte mit seiner „Bretterbude“ in Werne Premiere. Er präsentierte unter anderem spezielle Weihnachtsmänner aus Holz und einen klappbaren Stehtisch für sechs Personen, den er selbst entworfen und gebaut hat. „Ich habe zwar erst zwei verkauft“, sagte er zwei Stunden nach Marktbeginn, „oft bestellen die Leute nach so einer Veranstaltung aber auch übers Internet“.

 „Werne läuft immer gut.“ Das meinte „Socken Seppl“ aus Iserlohn, der seine Ware mit und ohne Gummi verkauft. Für „Ohne Gummi“ sei die Nachfrage sogar höher. Auf der Kirmes, dessen Karussells sich ab Dienstagmorgen drehten, wurde es am Nachmittag voller. Der Familientag bescherte bei Vorlage von Gutscheinen, die auch im WA veröffentlicht wurden, zwei Fahrscheine zum Preis von einen.

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