Pendeln nach Hamm vorbei

Kolping-Schwimmer sind nach vier Jahren zurück im Solebad

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Zum Planschen, Plauschen und sogar zum Rutschen trafen sich die Kolping-Senioren erstmals wieder im Werner Solebad statt im Hammer Maximare. Der erste Eindruck war durchweg positiv.

Werne – Schluss mit den wöchentlichen Fahrgemeinschaften ins Maximare: Die Kolping-Schwimmgruppe ist ins Werner Solebad zurückgekehtt. Jeden Dienstag treffen sie sich ab sofort um 8.30 Uhr im Eingangsbereich. Das Anschwimmen war schon diese Woche.

„Heute war die Schlange so lang, dass wir die Wassergymnastik um 9 Uhr verpasst haben. Aber in Zukunft sind wir hier auf jeden Fall dabei“, erzählte Kolping-Pressesprecher Benno Jäger. In den Ferien sei es nun einmal naturgemäß etwas voller als sonst, „und außerdem ist das Bad ja gerade erst wiedereröffnet worden. Da will jeder mal ausprobieren, wie es ist.“

Vier Jahre lang sind die Kolping-Schwimmer einmal die Woche bis nach Hamm gefahren, um gemeinsam schwimmen gehen zu können. Die Fahrerei vermissen sie nicht. Trotzdem musste sich der eine oder andere erst einmal an die neue Umgebung im Werner Bad gewöhnen. „Der Jungbrunnen in Hamm fehlt uns schon ein bisschen. Aber dafür gibt es hier ja die Saunen“, bilanzierte Jäger zuversichtlich. Ähnlich sah es die Kolping-Vorsitzende Elisabeth Schwert, die mittlerweile selbst zum Stammkreis der Schwimmer zählt. „Wir arbeiten uns jetzt nach und nach vor und erkunden die Becken gemeinsam“, erzählte sie bei der Premiere.

Exklusive Betriebsführung am 13. Mai

Zum intensiveren Erkunden gehöre auch eine exklusive Betriebsführung durch das Bad am 13. Mai um 19.30 Uhr. „Da ist hier eigentlich zu, aber wir dürfen trotzdem in Technikräume und Co. reinschnuppern“, verriet Jäger erfreut. Während der etwa zweistündigen Schwimmzeiten am Dienstag sei es jedem selbst überlassen, wo er seine Bahnen ziehen und wann er letztlich den Heimweg antreten wolle. „Die meisten wohnen eh um die Ecke“, so Jäger.

Am vergangenen Dienstag gab es sogar einige Mutige, die sich zu einem ersten Testlauf in die Röhrenrutsche wagten. „Es war sehr lustig. Manchmal ist mir die Orientierung kurz verloren gegangen, aber es kann schließlich nichts passieren“, befand der über 80-jährige Josef Bußkamp scherzhaft. Ins Solebad wolle er von nun an jede Woche mitkommen – gelegentliche Abstecher zur Rutsche nicht ausgeschlossen. „Die Gruppe zieht einen einfach mit, das ist wirklich schön.“

 Elisabeth Schwert: „Wenn wir regelmäßig zwischen fünf und zehn Schwimmer zusammenkriegen, bin ich zufrieden.“ Zur Teilnahme eingeladen seien auch interessierte Nichtmitglieder der Werner Kolpingsfamilie, bezahlt werde mit der Platin-Solecard

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