Stadt korrigiert Sperrung für Kreisel-Bau: Fußweg an der Horne wieder nutzbar

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Etwas matschig und schmal - aber immerhin ein Weg. Zur Einmündung Burgstraße geht es an der Kreiselbaustelle wieder vorbei.

Werne – An der Kreiselbaustelle am Becklohhof geht es für Fußgänger wieder halbwegs geordnet vorbei. Die Tücken in der Absperrung sind behoben.

„Ich verstehe den Ärger“, gab sich Projektleiter Gisbert Bensch reumütig. „Wir müssen wohl auf uns sitzen lassen, dass die Absperrung nicht so erfolgt ist, wie es abgesprochen war.“ Wie berichtet, standen Anlieger plötzlich vor Barrieren am Haus und Fußgänger vor der verrammelten Hornebrücke am Moormannteich. Wenige Stunden später waren dem Eingeständnis schon Taten gefolgt.

Baufeld vor der Burgstraße nun passierbar

Nun ist auf der Ostseite der Münsterstraße der Fußweg entlang der Horne zwischen dem Steintor und der Burgstraße, beziehungsweise der Hornebrücke zum Moormannteich einige Meter weiter, wieder durchgehend begehbar. Das zuletzt abgeriegelte Areal um den Pfeiler der abgerissenen Fußgängerbrücke Ecke Burgstraße ist soweit von Erde befreit und mit Schotter gerichtet, dass die Verbindung nutzbar ist. „So hätte es von vornherein sein sollen. Wir haben geplant, den Weg auf der Stadtseite offen zu halten, solange wir gegenüber am Becklohhof zu tun haben“, erläuterte der KBW-Ingenieur. „Wenn wir dann aufseiten der Burgstraße arbeiten müssen, soll gegenüber der Geh- und Radweg vom Steintor bis zur Bahnhofsstraße wieder verfügbar sein.“

Schüler marschieren durch Baustelle

Dass es mit dem Eingriff zwischen dem Berufskolleg und der Spiegelschule als direkte Anrainer schwierig werden würde mit den Fußgängerscharen, habe der KBW im Blick gehabt. „Das sieht man ja auch daran, dass die Absperrungen jeden Morgen neu zur Seite gerückt sind“, sprach Bensch an, dass sich insbesondere die Berufsschüler beherzt den Weg bahnten. Immer wieder liefen Uneinsichtige durch die Baustelle – und das sei nun mal gefährlich. Dazu habe sicher beigetragen, „dass die Baustelle nicht so angelaufen ist, wie es sein sollte. Aber das ist der Witterung und der Überbeschäftigung im Baugewerbe geschuldet“, erklärte Bensch den verhaltenen Start der Arbeiten mit nur zwei Kräften, einem Bagger und einem Dixie-Klo. Der dürftige Auftritt habe damit zu tun, dass die Absperrung als übertrieben wahrgenommen und ignoriert wurde. 

Ecke am Becklohhof bald wieder frei 

Damit sich der Eindruck nicht verfestigt, es gehe bei der Auftaktmaßnahme im Projekt „Werne neu verknüpft“ nicht so recht voran, stimmte Bensch schon mal auf das Baustellengeschehen der nächsten Wochen ein. „Wir werden dafür sorgen, dass es am Becklohhof über den Gehweg möglichst bald wieder ums Eck geht“, versprach er schnelle Entlastung für die beinahe „gefangenen“ Anwohner mitten im Sperrbereich. Dort bleiben die Baken stehen, der Bautrupp sei angehalten, den Anwohnern behilflich zu sein. 

Viel "unsichtbare" Arbeit im Untergrund

„Darüber hinaus müssen als nächstes Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen um den Kreisverkehr herum verlegt werden. Da wird man nicht viel Baufortschritt sehen.“ Formen nähme ein Tiefbauprojekt halt erst an, wenn die Wühlerei im Boden erledigt ist. Dann geht’s allmählich an die Fahrbahn und es wird auch für den Autoverkehr ungemütlich. Ein Erhalt der Verbindung im einspurigen Wechsel mit Baustellenampel ist versprochen. Toi, toi, toi.

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