Kardinal-von-Galen-Schüler sammeln bei Sponsorenlauf Geld für Zirkusprojekt

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Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen liefen die Kinder Runde um Runde auf dem Sportplatz. Ihr Sponsoren, die sie im Vorfeld gesammelt hatten, spendeten ihn für jede Runde einen bestimmten Geldbetrag

Stockum - Schwitzen für die Manege, hieß es am Freitag auf der Sportanlage der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum. Runde um Runde drehten die Kinder beim Sponsorenlauf um den Sportplatz. Mit dem gesammelten Geld finanziert die Schule im kommenden April ein Zirkusprojekt. 

In den vergangenen Wochen hatten sich die Kinder auf Sponsorensuche in Verwandtschaft, Bekanntenkreis und Nachbarschaft begeben. Für jede Runde, die die Schüler liefen, spendeten die Sponsoren einen selbst bestimmten Betrag. „Ich habe insgesamt acht Sponsoren überzeugt“, freute sich die neunjährige Thea. 

Die 192 Schüler starteten ihre schweißtreibende Tätigkeit stufenweise im Abstand von einer halben Stunde. Sobald sie die Rundemarkierung übertraten, gab’s von den Lehrerinnen ein Gummiband um den Arm. „Nach dem Lauf können die Kinder dann abzählen, wie viele Runden sie gelaufen sind“, sagte Schulleiterin Beate Klink-Schmidt. Der neunjährige Felix hatte sich ein hohes Ziel gesteckt. „Ich will mindestens zehn Runden schaffen, dann bin ich zufrieden“, sagte er. 

Sponsorenlauf an der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum

Zirkus "Proscho" kommt nach Stockum

Das gesammelte Geld finanziert ein Zirkusprojekt, an dem die Schüler im kommenden April teilnehmen. Dann kommt der Zirkus „Proscho“ nach Stockum und stellt mit den Kindern eine Woche lang eine eigene Schau in der Manege zusammen. Laut Klink-Schmidt ein großer Vorteil. „Die Schüler wissen, wofür sie laufen und sind deshalb noch motivierter.“ Das unterstützte die neunjährige Thea: „Ich bin keine Rampensau, aber auf den Zirkus freue ich mich sehr.“ Besonders motivierend fand sie die Unterstützung der Eltern. Diese hatten sich rund um die Laufbahn versammelt und feuerten ihre Sprösslinge lautstark an. „Das finde ich total cool.“ 

Auch Klink-Schmidt lobte zu, dass die Aktion ohne Hilfe der Eltern nicht zu stemmen sei. „Da wären wir aufgeschmissen“, so die Schulleiterin. Unter anderem übernahm der Förderverein das Catering.

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