XXL-Special von "Wer wird Millionär?"

Werner Kandidat räumt bei RTL ab - und lehrt Jauch das Wünschelrutengehen

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Ein skurriles Bild: Heinz-Jürgen Rothenberg aus Werne suchte in der Sendung am Donnerstagabend zusammen mit Günther Jauch nach unterirdischen Wasseradern.

Kandidat Heinz-Jürgen Rothenberg aus Werne spielte am Donnerstagabend bei Günther Jauch um die Million. Aber nicht nur das: In der RTL-Sendung "Wer wird Millionär" schritt er mit zwei Kupferdrähten in den Händen durchs Studio und suchte unterirdische Wasseradern. Der skeptische Jauch machte es ihm prompt nach.

Werne - Es war eine XXL-Ausgabe der beliebten Quizshow: Am Donnerstagabend hatten zehn statt acht Kandidaten eine Chance auf die Million. Fünf nahmen bei Günther Jauch Platz. Ganze drei Stunden lang ging der Quiz-Spaß. Unter den Kandidaten: Heinz-Jürgen Rothenberg aus Werne-Langern. Busfahrer, verheiratet und Vater einer Tochter. Frau Antonia saß im Publikum und feuerte ihren Mann an. Mit im Gepäck hatte Rothenberg etwas besonderes.

"Wo ist Werne?", fragte Moderator Günther Jauch, als Rothenberg auf den Stuhl Platz nahm. Herne sei ihm bekannt, von Werne hätte er allerdings noch nie etwas gehört. "Zwischen Dortmund und Münster" erklärte Rothenberg die Lage der kleinen Lippestadt.

Werner Kandidat schlägt sich souverän bei "Wer wird Millionär"

Souverän meisterte der Werner die ersten sechs Fragen. Bei der nächsten Frage um 2000 Euro bat Rothenberg um den 50:50-Joker - und kam eine Runde weiter. Auch bei der 4000-Euro-Frage wusste der Werner nicht weiter und ging auf Nummer sicher. Er fragte jemandem aus dem Publikum, was unter Fitness-Fans aktuell als Super-Schlankmacher gehypt wird. Eine Frau aus dem Publikum stand auf und tippte auf "grünen Kaffee". Rothenburg schloss sich dem an - zum Glück, denn somit waren ihm die 4000 Euro sicher.

Vier Joker hatte Heinz-Jürgen Rothenberg. Am Ende blieb keiner übrig.

Dann sorgte Heinz-Jürgen Rothenberg aus Werne für einen kuriosen Auftritt. Moderator Jauch: "Sie sollen ein ganz besonderes Hobby haben, eine ganz besondere Fähigkeit und zwar, dass sie Wasseradern aufspühren können." Jauch zeigte sich dabei gewohnt skeptisch.

Der Werner Rothenberg erklärte: Das erste Mal gemerkt, dass er diese Fähigkeit hat, habe er mit 25 Jahren. "Da hat mir das mein Onkel gezeigt, wie man das macht." Man müsse Wasser fühlen können, erklärte er. Zwei Drähte dienten dabei als Verlängerung der Arme und würden ausschlagen, wenn sich Wasser unter der Erde befindet.

Heinz-Jürgen Rothenberg sucht mit Günther Jauch nach Wasseradern

"Ich kann ihnen das zeigen", schlug Rothenberg dem skeptischen Jauch vor, mit den Drähten im Studio auf Wasser-Suche zu gehen. Überrascht davon, dass der Werner tatsächlich seine Drähte mit im Studio hatte, willigte der Moderator ein. 

"Man muss Wasser fühlen können", ist sich Heinz-Jürgen Rothenberg sicher.

Ein eher skurriles Bild bot sich dann den Zuschauern: Heinz-Jürgen Rothenberg aus Werne ging mit den Drähten durchs Studio und fand tatsächlich eine unterirdische Wasserleitung. So skeptisch sich Günther Jauch zeigte, ließ er es sich trotzdem nicht nehmen, auch nach den Drähten zu greifen. 

Und tatsächlich, auch bei Günther Jauch schlugen die Drähte aus. "Sie sind auch wasserfühlig!", bescheinigte ihm Rothenberg die Fähigkeit des Wünschelrutengehens. "Das gibt's nicht", sagte der Moderator perplex. 

16.000 Euro abgeräumt

Nach ein paar Späßchen und Erklärungen ging es zurück auf die Stühle - und weiter im Spiel um die Million. Die 8000-Euro-Frage fiel ihm recht leicht, bei der nächsten Frage gingen seine beiden letzten Joker drauf - und Rothenberg entschied sich, bei satten 16.000 Euro auszusteigen und sie mit zurück nach Werne zu bringen.

Mit dem Geld wolle er "irgendetwas Sinnvolles" machen, sagte Rothenberg. 

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