15 Jahre Werner SC: Aktionstag gut besucht

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Fußball war ein Magnet beim WSC-Aktionstag zum 15-jährigen Bestehen – aber nicht der einzige.

Werne -   Der Werner SC wurde für die Mühen des Aktionstages zum 15-jährigen mit viel Besuch am sonnigen Samstag belohnt.

Die kleine Mila hat sichtlich Spaß daran, über die unterschiedlichen Untergründe zu wandern, die der Barfußparcours für sie bereit hält. Und wenn die Beine der Zweijährigen doch mal zu kurz sind, hilft ihre Großmutter mit einer kurzen Flugeinlage aus. „Das gefällt ihr natürlich total gut, auch wenn Mila jetzt ein bisschen schüchtern guckt“, erzählt sie und muss lachen.

Sonja Pielke steht währenddessen wenige Meter weiter und unterhält sich mit ihren Vereinskolleginnen. Sie ist Vorsitzende der Abteilung „Freizeit- und Breitensport“ im WSC und hoch zufrieden mit dem Verlauf des Tages. „Es ist total klasse zu sehen, wie viele Leute gekommen sind“, meint sie. Und tatsächlich sind die weitläufigen Anlagen im Lindert auch um kurz nach 14 Uhr noch gut besucht.

15 Jahre Werner SC

Das mag auch an der Vielfalt liegen, mit der sich der WSC an diesem Samstag seinen Mitgliedern und anderen Interessierten zeigt. „Es war uns wichtig, den Verein als Ganzes zu repräsentieren“, erzählt Pielke. Das heißt, dass neben ihrer eigenen Abteilung auch die Fußballer, die Tischtennisspieler und die Volleyballer an Vorbereitungen und Durchführung beteiligt waren.

Sie alle versuchen mit Vorführungen und an verschiedenen Stationen, für ihren jeweiligen Sport zu begeistern. So finden die Präsentationen der HapKiDo-Kämpfer am Samstag unweit der „Kinderolympiade“ statt. Auf dem Platz nebenan steht unter anderem ein aufblasbares Fußballfeld, daneben eine Hüpfburg in Ballform. In der hat sich auch der sechsjährige Dennis einige Zeit vergnügt. Etwas zu lange, wenn es nach seinem Bruder Marc ginge.

Als Dennis endlich wieder raus kommt, ist er selber auf jeden Fall überglücklich: „Es macht total viel Spaß hier. Und ich denke, dass ich mich jetzt beim Fußball anmelden werde.“ Sein Bruder glaubt zu wissen, dass das nur die zweite Wahl ist. „Aber leider gibt es ja keinen Hüpfburg-Sport“, lacht Marc.

Die Abteilung Freizeit- und Breitensport wäre für so eine Idee wahrscheinlich sogar die richtige Adresse. Aber Sonja Pielke freut sich vor allem erst einmal über die zahlreichen Übungsleiter, die den Tag vorbereitet haben und an den einzelnen Stationen Hilfestellung leisteten. „Wir vom Vorstand mussten eigentlich nur ein wenig koordinieren“, erzählt sie.

Um 15 Uhr ist die Geburtstagsfeier im Sportzentrum Lindert offiziell zu Ende. Möglicherweise – eine offizielle Bestätigung fehlt – ist das ein Verdienst der Fußballer. Denn zumindest die dürften ja an diesem Tag noch etwas anderes im Kopf gehabt haben, als das Vereinsbestehen. - jm

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