Internationaler Museumstag: Die Lippe steht in Werne im Mittelpunkt

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Projektleiterin Dr. Katharina Hülscher (l.) und Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer planen am Sonntag eine Mitmach-Aktion rund um die historische Karte der Lippe.

Werne - Wenn am Sonntag, 13. Mai, das Stadtmuseum aus Anlass des internationalen Museumstages seine Pforten öffnet, dann steht die Lippe im Mittelpunkt. „Ahoi und happy landings – die Lippe bringt uns weiter“ heißt das Programm im Rahmen des Mobilitätsprojektes „Werne up´n Patt – Werne unterwegs“.

Es gibt viele Aktionen zum Mitmachen rund um den Fluss. Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer und Projektleiterin Dr. Katharina Hülscher erläuterten im Pressegespräch, was die Besucher am Sonntag erwartet. Geöffnet ist das Museum in der Zeit von 12 bis 17 Uhr, ab 14 Uhr gibt es auf dem Kirchplatz (und bei schlechtem Wetter im Museum) die Aktionen für die ganze Familie. 

Ein besonderer Hingucker ist eine alte Karte der Lippe, die Heimatforscher Berthold Ostrop bei seinen Recherchen zur Lippebrücke im Landesarchiv in Münster entdeckt hat. Die Karte besteht aus zwölf Blättern und zeigt den Lippeverlauf zwischen Hamm und Wesel. Sie wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom Kartographen Johannes Bucker gezeichnet. Acht der zwölf Blätter wurden vergrößert und neu gedruckt, zusammengeklebt ergeben sie eine stattliche Länge von 24 Metern. Wie lang die am Sonntag ausgestellte Karte tatsächlich wird, hängt vom Wetter ab.

Spurensuche für Kinder

Rund um die Lippekarte gibt es viel zu tun für die großen und kleinen Besucher. Mit einem Quiz begeben sich die Kinder auf Spurensuche an der Karte, selbstverständlich gibt es Gewinne. Die Erwachsenen können Hand anlegen und ihre Lieblingsorte an der Lippe markieren. Berthold Ostrop unterstützt das Museumsteam tatkräftig und berichtet Spannendes über die Lippe und ihre Geschichte. Zum Beispiel darüber, was die Lippe eigentlich mit der internationalen Luftfahrt zu tun hat – daher der Titel „Ahoi und happy landings“. 

Brückenbauaktion

Ab 15 Uhr können die Besucher mit anpacken, wenn gemeinsam mit dem Museumsteam eine gut vier Meter große Brücke aufgebaut wird. Das von Leonardo skizzierte Bauwerk wird aus einzelnen Holzstäben zusammengesetzt, da sind Teamgeist und eine Menge Geschick gefragt. „Wir würden uns freuen, wenn viele unserer Einladung folgen und sich an diesem Tag mit der Lippe beschäftigen“, hofft Dr. Constanze Döhrer auf eine große Besucherresonanz.

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