Hohes Niveau: 350 Tänzer zeigen im Kolpinghaus ihr Können

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Die Ü15-Mini-Tanzgarde der KG Rot-Gold belegte den ersten Platz.

Werne - „Alles gut gelaufen, im Schnitt 250 Zuschauer und ein hohes Niveau der Tänze.“ So lautet das Fazit von Dietmar Felski zur Premiere des Gregor-Götz-Gedächtnisturniers am Sonntag im Kolpinghaus. Beim ersten karnevalistischen Tanzsportturnier in Werne, ausgerichtet von der Karnevalsgesellschaft Rot-Gold, präsentierten über den Tag verteilt etwa 350 Tänzerinnen und Tänzer ihre besten Choreografien.

Aus Werne konnten sich zwei Garden ganz vorne platzieren: Die Ü15-Mini-Tanzgarde der KG Rot-Gold belegte den ersten Platz. Die Ü15-Tanzgarde der IWK kam auf Platz zwei in ihrer Altersklasse. Unter den Solo-Tänzern konnte sich Tanzmariechen Nathalie Worms im Mittelfeld platzieren. Sie freute sich über diese Leistung, startete sie doch erstmals bei einem Tanzsportturnier. Und die Konkurrenz konnte sich sehen lassen. Am Start war unter anderem die norddeutsche Meisterin in der Kategorie „Tanzmariechen Jugend“, Sonia Kosczelny vom KTC Alsdorfer Tänzer 2007.

Fast ein Jahr lang hatte die KG Rot-Gold auf diesen Tag hingearbeitet. „Wir verdanken es einem beispiellosen Teamgeist, was die Organisatoren da auf die Beine gestellt haben“, so Felski. Er dankte allen Helfern sowie den Sponsoren und besonders dem Mann, „der die Fäden des Turniers fest in Händen hält: Jeremy Pearce“. Letzterer ist Geschäftsführer der KG Rot-Gold und bringt als Punktrichter und Mitglied im Tanzturnierausschuss des BRK (Bund Ruhr Karneval) das Know-how für eine derartige Turnierveranstaltung mit.

Unterteilt in drei Altersklassen gingen die Teilnehmer an den Start. Für die drei Kategorien Mariechentanz, Showtanz und Gardetanz hatte es unzählige Anmeldungen gegeben. Zugesagt hatten Tanzgarden aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. Rot-Gold schickte in der Altersklasse der über 15-Jährigen gleich mehrere Tänzerinnen an den Start. Auch die Interessengemeinschaft Werner Karneval (IWK) bot in zwei Wettbewerben Starterinnen auf.

Nicht nur der Kolpingsaal, auch die umliegenden Räumlichkeiten waren mit Dutzenden von Besuchern, Trainern, Offiziellen, Verantwortlichen und natürlich Athleten gefüllt. In einigen Nebenräumen konnten sich die Tänzerinnen und Tänzer vor dem Start aufwärmen und mental für den Auftritt vorbereiten. Anderswo gab es eine Stärkung vor der Show und Verpflegung für die Besucher.

1. KG Rot Gold Gardetanzturnier

Bürgermeister Lothar Christ eröffnete das Tanzsportturnier mit einem großen Lob für das ehrenamtliche Engagement der Organisatoren. Außerdem erinnerte Wernes Stadtoberhaupt an den Namengeber des Turniers, den verstorbenen Gregor Götz. Ihm seien die Ursprünge des Werner Karnevals zu verdanken. So sei Gregor Götz in den 1970er-Jahren mit seiner Familie bunt gekleidet auf einem selbst gebauten Hochrad durch Werne gefahren und habe „Wernes ersten Rosenmontag“ ausgerufen. Zunächst sei Götz belächelt worden. „Und heute, knapp 40 Jahre später, feiern wir in Werne zu Rosenmontag ein großes Karnevalsfest mit über 30 Wagen und tausenden Feiernden auf den Straßen“, sagte Christ.

Das Gedächtnisturnier ist eines von vier großen Tanzsportturnieren unter dem Dach des Bundes Ruhr Karneval, welcher einen Vertreter des Präsidiums nach Werne schickte. Nach dem großartigen Erfolg in diesem Jahr plant man für die nächsten Jahre weitere Auflagen des Pokalwettbewerbs.

Dann soll acht Tage vor Rosenmontag im Werner Kolpinghaus wieder auf hohem Niveau getanzt werden und „Werne Helau“ zu hören sein. Von den Gastvereinen hat Dietmar Felski bereits gehört, dass sie gerne wiederkommen würden. - jo

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