Zum Glück ist bisher nichts passiert

Gersteinwerk: Brandmelder bringt Freiwillige Feuerwehr schon zum vierten Mal auf Trab

An den Atemschutz ist die Feuerwehr ja bereits gewöhnt - der Mundschutz allerdings ist neu dazugekommen.
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An den Atemschutz ist die Feuerwehr ja bereits gewöhnt - der Mundschutz allerdings ist neu dazugekommen.

Stockum – Gebrannt hat es zum Glück noch nicht, doch schon vier Mal hat der Löschzug Stockum in den ersten drei Monaten des Jahres erfahren, was es bedeutet, den Brandschutz auf dem größtenteils stillgelegten Gersteinwerk zu übernehmen.

Jedes Mal hatte die Brandschutzmeldeanlage ausgelöst, diesmal hieß es am Samstag um 18.56 Uhr „Ausgelöste BMA, Block G“, wie Stadtbrandinspektor Jörg Mehrungskötter mitteilte. Block G (Gustav) ist einer der beiden Gasblöcke, die noch zeitweise betrieben werden. Samstagnachmittag wurde die Anlage gebraucht, die Gasturbine angefahren. Dabei schlug ein Brandmelder an, der Löschzug Stockum und die übergangsweise noch verfügbaren Kameraden der in der Auflösung befindlichen Werkfeuerwehr wurden alarmiert. 

Werkfeuerwehr noch zur Unterstützung da

Unter Atemschutz machten sich zwei Kräfte des Löschzuges Stockum und ein ortskundiger Kamerad der Werkfeuerwehr mit Messgeräten und Wärmebildkamera an die Erkundung des Einsatzortes. Es stellte sich heraus, dass ein Hitzestau den Alarm ausgelöst hatte und Entwarnung gegeben werden konnte. Die Einsatzkräfte rückten wieder ab: 22 Freiwillige des Löschzugs Stockum mit vier Fahrzeugen und 16 Mann der Werkfeuerwehr mit vier Fahrzeugen.

Coronavirus: Kameraden achten auf Abstand

Der stellvertretende Wehrführer Mehringskötter wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, wie die Feuerwehr im Einsatzgeschehen um den allseits geforderten Abstand zueinander bemüht ist. Aus dem engen Stockumer Gerätehaus wurde Ausrüstung ausgelagert, damit sich die Kameraden beim Umziehen nicht so nahe kommen. Zur Ausrüstung gehört nun auch der Mundschutz, bevor's aufs Einsatzfahrzeug geht.

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